Kurz erklärt: BGM-Maßnahmen
- Definition: Betriebliches Gesundheitsmanagement – gesundheitsfördernde Gestaltung von Arbeit und Arbeitsplatz, sowie Förderung von Gesundheitsbewusstsein unter den Mitarbeitenden.
- Förderung der Gesundheit und Prävention von Krankheiten: BGM verbessert das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen und beugt arbeitsbedingten Erkrankungen vor.
- Steigerung der Produktivität und Leistungsfähigkeit: Gesunde MitarbeiterInnen sind konzentrierter, belastbarer und arbeiten effizienter.
- Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung: Gesundheitsfördernde Maßnahmen steigern Motivation und Loyalität, so bleiben MitarbeiterInnen dem Unternehmen länger erhalten.
- Reduzierung von Fehlzeiten und Kosteneinsparungen: Weniger Krankheitsfälle führen zu geringeren Ausfallzeiten und verringern Gesundheitskosten.
- Verbesserung des Unternehmensimages und Erfüllung gesetzlicher Anforderungen: BGM stärkt das positive Image und erfüllt Arbeitsschutzgesetze.
Was ist BGM?
In einer Zeit, in der Arbeitsbelastungen zunehmen und die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen, ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) wichtiger denn je. Es schafft eine Win-Win-Situation, in der sowohl die MitarbeiterInnen als auch das Unternehmen profitieren. Durch die Integration von BGM in die Unternehmensphilosophie wird ein nachhaltiges und gesundes Wachstum ermöglicht. Es geht nicht nur darum, Krankheitsausfälle zu reduzieren, sondern auch darum, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem MitarbeiterInnen motiviert, gesund und produktiv arbeiten können.
Egonomie und Arbeitsplatzgestaltung
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, insbesondere jene mit überwiegend sitzender Tätigkeit oder körperlich belastenden Aufgaben.
Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz passt sich an die körperlichen Bedürfnisse der MitarbeiterInnen an und nicht umgekehrt. Dies minimiert das Risiko von Fehlhaltungen, Verspannungen und langfristigen gesundheitlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Sehstörungen. Durch die Reduzierung physischer Belastungen können MitarbeiterInnen länger konzentriert arbeiten, was zu einer höheren Produktivität führt.
• Reduzierung von Muskel-Skelett-Erkrankungen: Durch ergonomische Anpassungen werden Gelenke und Muskeln entlastet. Es kommt zu weniger krankheitsbedingten Ausfällen.
• Verbesserte Durchblutung und weniger Ermüdung: Höhenverstellbare Tische ermöglichen den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen. Dies kurbelt den Kreislauf an und steigert die Aufmerksamkeit.
• Prävention von Augenbeschwerden: Monitore auf Augenhöhe reduzieren die Belastung der Augen und des Nackens.
Umsetzungshinweise:
• Investition in höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Stühle: Jede/r MitarbeiterIn unterscheidet sich in Größe und Haltung, ohne verstellbare Möbel wird häufig in unbequemen Positionen gearbeitet, was langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
• Bildschirme korrekt positionieren: Eine falsche Bildschirmposition kann zu Nacken- und Schulterbeschwerden führen. Monitore sollten direkt vor den BenutzerInnen stehen und die oberste Bildschirmzeile auf Augenhöhe sein.
• Bereitstellung ergonomischer Eingabegeräte: Spezielle Tastaturen und Mäuse können Handgelenke entlasten. Sie beugen Überlastungen vor und reduzieren das Risiko von Erkrankungen wie dem Karpaltunnelsyndrom.
• Schulungen zur richtigen Arbeitsplatznutzung: MitarbeiterInnen sollten wissen, wie sie ihre Arbeitsplätze optimal einstellen und nutzen können. Ohne das richtige Wissen können selbst die besten ergonomischen Geräte ihre Wirkung verfehlen.
Bewegte Pause
Zielgruppe: MitarbeiterInnen mit überwiegend sitzender Tätigkeit oder eintönigen Arbeitsabläufen.
Die “Bewegte Pause” ist ein Konzept, das kurze Bewegungseinheiten in den Arbeitsalltag integriert. Durch gezielte körperliche Aktivitäten während der Pausen können Verspannungen gelöst, die Durchblutung gefördert und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden. Diese Maßnahme wirkt der Monotonie entgegen und kann das Risiko von Muskel-Skelett-Erkrankungen reduzieren.
• Aktivierung des Kreislaufs: Bewegung erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, was zu mehr Energie führt.
• Verbesserung der Haltung: Regelmäßige Dehnübungen können Fehlhaltungen vorbeugen.
• Stressabbau: Physische Aktivität fördert die Ausschüttung von Endorphinen, die das Wohlbefinden steigern.
Umsetzungshinweise:
• Kurze Bewegungseinheiten planen: Übungen von 5-10 Minuten, die leicht in den Arbeitsablauf integriert werden können. Kurze Einheiten sind leichter umsetzbar und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass MitarbeiterInnen teilnehmen.
• Anleitung durch qualifiziertes Personal: PhysiotherapeutInnen oder Fitness-TrainerInnen können effektive Übungen vermitteln. Diese können im Arbeitsalltag dann selbständig ausgeführt werden.
• Bereitstellung von Übungsmaterialien: Plakate, Videos oder Apps mit Übungsanleitungen unterstützen die Selbstständigkeit.
• Flexibilität ermöglichen: MitarbeiterInnen sollten selbst entscheiden können, wann sie die bewegte Pause einlegen. Freiwilligkeit erhöht die Akzeptanz und reduziert das Gefühl von Zwang.
Arbeitsplatzrotation
Zielgruppe: MitarbeiterInnen in monotonen oder einseitig belastenden Tätigkeiten.
Die Arbeitsplatzrotation ermöglicht MitarbeiterInnen, verschiedene Aufgaben oder Positionen innerhalb des Unternehmens zu übernehmen. Dies reduziert monotone Belastungen, fördert Vielseitigkeit und steigert die Motivation. Es kann auch das Verständnis für andere Arbeitsbereiche erhöhen und die Zusammenarbeit verbessern.
• Reduzierung von einseitigen Belastungen: Physische und mentale Abwechslung beugt Ermüdung vor.
• Steigerung der Kompetenz: MitarbeiterInnen erwerben neue Fähigkeiten und Kenntnisse. Bei Ausfällen einzelner MitarbeiterInnen ist schnell gelernter Ersatz gefunden.
• Erhöhung der Flexibilität: Unternehmen profitieren von vielseitig einsetzbaren MitarbeiterInnen, welche den gesamten Wertschöpfungsprozess verstehen.
Umsetzungshinweise:
• Rotationszyklen planen: Klare Zeiträume und Übergänge erleichtern die Organisation. Strukturierte Planung verhindert Verwirrung und gewährleistet Kontinuität.
• Kommunikation fördern: MitarbeiterInnen sollten über Ziele und Abläufe informiert sein.
• Feedback einholen: Erfahrungen der MitarbeiterInnen können zur Optimierung beitragen.
Rückenschulungen
Zielgruppe: MitarbeiterInnen mit Rückenproblemen oder solche, die überwiegend körperlich arbeiten oder lange sitzen.
Rückenschulungen vermitteln Wissen und Übungen zur Vorbeugung und Linderung von Rückenbeschwerden. Sie fördern eine gesunde Körperhaltung, stärken die Rückenmuskulatur und vermitteln rückenschonende Arbeitsweisen. Dies kann Fehlbelastungen reduzieren und langfristig Arbeitsunfähigkeit vorbeugen.
• Verbesserung der Körperhaltung: Bewusstes Verhalten reduziert Verspannungen und Schmerzen.
• Erhöhung des körperlichen Wohlbefindens: Ein gesunder Rücken unterstützt die allgemeine Gesundheit.
• Steigerung der Arbeitsfähigkeit: Weniger Schmerzen führen zu höherer Produktivität.
Umsetzungshinweise:
• Kurse mit Physiotherapeuten anbieten: Fachkundige Anleitung gewährleistet effektive Schulungen. Es braucht fachkundiges Personal um die Fehlhaltungen zu identifizieren und Hilfe in der Korrektur zu leisten.
• Praktische Übungen integrieren: Theorie und Praxis sollten kombiniert werden. Durch Übung wird das Gelernte besser verinnerlicht und kann im Alltag angewendet werden.
• Arbeitsplatzbezug herstellen: Übungen und Tipps sollten auf die spezifischen Arbeitsbedingungen abgestimmt sein und klaren Bezug darauf nehmen.
Physische Aktivität und Fitness
Betriebssportgruppen
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, unabhängig von Alter oder Fitnesslevel, die Interesse an gemeinsamer Bewegung haben.
Gemeinsame sportliche Aktivitäten fördern die körperliche Gesundheit durch Verbesserung von Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Gleichzeitig stärken sie den Teamgeist und die Kommunikation unter den MitarbeiterInnen. Sport setzt Endorphine frei, die als natürliche Stimmungsaufheller wirken und somit Stress abbauen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
• Förderung sozialer Interaktion: MitarbeiterInnen lernen sich außerhalb des Arbeitsumfelds kennen, was die Zusammenarbeit im Büro verbessert.
• Motivation zur regelmäßigen Bewegung: In der Gruppe fällt es leichter, aktiv zu bleiben und am Ball zu bleiben.
• Verbesserung der mentalen Gesundheit: Regelmäßiger Sport kann Angstzustände und Depressionen reduzieren.
Umsetzungshinweise:
• Vielfalt an Sportarten anbieten: Nicht jeder mag die gleiche Sportart, unterschiedliche Interessen und Fitnesslevel erfordern ein vielfältiges Angebot. Durch ein breites Angebot (z.B. Fußball, Yoga, Laufen, Schwimmen) werden mehr MitarbeiterInnen angesprochen und niemand fühlt sich ausgeschlossen.
• Regelmäßige Trainingszeiten festlegen: Feste Termine schaffen Verbindlichkeit und erleichtern die Planung. Die Zeiten können im Team abgestimmt werden, dies garantiert die maximale Teilhabe.
• Unterstützung durch das Unternehmen: Bereitstellung von Räumlichkeiten, Ausrüstung oder finanzieller Unterstützung für externe Angebote. Aus Unternehmerischer Sicht kann einen dies zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.
• Einbindung professioneller Trainer: Qualifizierte Anleitung kann Verletzungen vorbeugen und die Effektivität des Trainings erhöhen.
Fitnessstudio-Kooperationen
Zielgruppe: MitarbeiterInnen, die ihre körperliche Fitness verbessern möchten.
Kooperationen mit Fitnessstudios ermöglichen es MitarbeiterInnen, zu vergünstigten Konditionen zu trainieren. Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Gesundheit, steigert die Leistungsfähigkeit und kann Stress abbauen.
• Förderung der körperlichen Gesundheit: Bewegung reduziert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht.
• Verbesserung der mentalen Gesundheit: Sport wirkt stimmungsaufhellend und kann Depressionen entgegenwirken.
• Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit: Zusätzliche Benefits erhöhen die Attraktivität des Arbeitgebers.
Umsetzungshinweise:
• Verträge mit lokalen Fitnessstudios abschließen: Verschiedene Standorte und Angebote berücksichtigen. Nähe zum Wohnort oder Arbeitsplatz erhöht die Nutzung.
• Kombination mit weiteren Infos: MitarbeiterInnen über die Angebote und Vorteile informieren (z.B. Sauna oder Kursangebote)
Mobile Massageangebote
Zielgruppe: MitarbeiterInnen mit Verspannungen oder Stresssymptomen.
Mobile Massageangebote bringen professionelle MasseurInnen direkt an den Arbeitsplatz. Kurze Massagen können Verspannungen lösen, Stress abbauen und das Wohlbefinden steigern. Dies fördert die Entspannung und kann die Arbeitsleistung positiv beeinflussen.
• Reduzierung von Muskelverspannungen: Besonders bei sitzender Tätigkeit oder einseitiger Belastung hilfreich.
• Steigerung der Konzentration: Entspannte MitarbeiterInnen können sich besser konzentrieren.
• Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit: Solche Angebote zeigen Wertschätzung und Fürsorge.
Umsetzungshinweise:
• Professionelle Masseure engagieren: Qualifizierte Fachkräfte gewährleisten Qualität und Sicherheit. Falsche Massagetechniken können Schaden verursachen.
• Geeignete Räumlichkeiten bereitstellen: Ein ruhiger, abgeschirmter Bereich für die Behandlungen. Privatsphäre und Entspannung sind wichtig für die Wirksamkeit.
• Kostenübernahme klären: Vollständige oder anteilige Kostenübernahme durch das Unternehmen. Finanzielle Unterstützung erhöht die Teilnahmebereitschaft.
Förderung aktiver Mobilität
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, insbesondere PendlerInnen.
Die Förderung aktiver Mobilität, wie Radfahren oder Zufußgehen, erhöht die tägliche Bewegung, verbessert die Fitnessund reduziert den Stress durch den Berufsverkehr. Zudem trägt sie zur Umweltentlastung bei.
• Steigerung der körperlichen Aktivität: Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit.
• Reduzierung von Verkehrsstress: Aktive Mobilität kann entspannter sein als Autofahren im Stau.
• Umweltbewusstsein stärken: MitarbeiterInnen tragen aktiv zum Umweltschutz bei.
Umsetzungshinweise:
• Bereitstellung von Fahrradabstellplätzen: Sichere und wettergeschützte Plätze erhöhen die Attraktivität. Fehlende Infrastruktur kann ein Hindernis sein, insbesondere bei Angst vor Fahrraddiebstahl.
• Umkleide- und Duschmöglichkeiten anbieten: Ermöglichen es MitarbeiterInnen, sich nach Ankunft frisch zu machen.
• Anreize schaffen: Zum Beispiel durch Kilometerwettbewerbe oder finanzielle Unterstützung beim Fahrradkauf oder Fahrradleasing.
Gesundheitswettbewerbe
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen
Gesundheitswettbewerbe wie Schrittzähler-Challenges oder Sport-Events motivieren zu mehr Bewegung und einem gesunden Lebensstil. Der Wettbewerbscharakter kann Anreize schaffen und den Teamgeist fördern.
• Motivation durch Wettbewerb: Ziele werden mit mehr Engagement verfolgt.
• Förderung der Gemeinschaft: Gemeinsame Aktivitäten stärken den Zusammenhalt.
• Verbesserung der Gesundheit: Mehr Bewegung und gesunde Gewohnheiten werden gefördert.
Umsetzungshinweise:
• Klare Regeln und Ziele festlegen: Transparenz erhöht die Fairness und Akzeptanz.
• Alle Leistungsniveaus berücksichtigen: Wettbewerbe sollten für alle machbar sein. Ausschluss oder Überforderung reduzieren den Nutzen.
Ernährung und gesunde Verpflegung
Obst- und Gemüseangebot im Betrieb
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen
Ein kostenloses Angebot an frischem Obst und Gemüse fördert die gesunde Ernährung am Arbeitsplatz. Dies kann zu einer verbesserten Konzentration, mehr Energie und einem stärkeren Immunsystem führen. Zudem setzt es ein Zeichen für die Gesundheitsorientierung des Unternehmens.
• Reduzierung von ungesunden Snacks: MitarbeiterInnen greifen eher zu Obst, wenn es verfügbar ist.
• Förderung des Gesundheitsbewusstseins: Das Angebot regt dazu an, auch außerhalb der Arbeit gesünder zu essen.
• Steigerung des Wohlbefindens: Eine vitaminreiche Ernährung kann die Stimmung positiv beeinflussen.
Umsetzungshinweise:
• Tägliche Bereitstellung von frischem Obst und Gemüse: Qualität und Frische sind entscheidend für die Akzeptanz. Verdorbene oder unappetitliche Lebensmittel werden nicht angenommen und können den gegenteiligen Effekt haben.
• Vielfalt anbieten: Unterschiedliche Sorten berücksichtigen verschiedene Geschmäcker und Allergien. Ein monotones Angebot kann schnell langweilig werden. Vielfalt hält das Interesse aufrecht.
• Attraktive Präsentation: Ansprechende Obstkörbe oder Snackbars erhöhen die Attraktivität. Eine schöne Präsentation lädt eher zum Zugreifen ein.
• Informationen bereitstellen: Hinweise zu den gesundheitlichen Vorteilen oder Rezeptideen können das Bewusstsein schärfen.
Gesundheitsfördernde Kantinenangebote
Zielgruppe: MitarbeiterInnen, die in der Kantine essen.
Gesunde Mahlzeiten in der Kantine unterstützen eine ausgewogene Ernährung, was sich positiv auf die Gesundheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen auswirkt. Eine bewusste Ernährung kann das Risiko von Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Gesundheitsproblemen reduzieren.
• Steigerung des Wohlbefindens: Leichte und nährstoffreiche Speisen fördern das Wohlbefinden und die Konzentration nach dem Essen.
• Förderung gesunder Gewohnheiten: Regelmäßiger Konsum gesunder Mahlzeiten kann langfristig das Ernährungsverhalten beeinflussen.
• Reduzierung von Nachmittagsmüdigkeit: Schweres Essen kann zu Müdigkeit führen, gesunde Alternativen wirken hingegen belebend.
Umsetzungshinweise:
• Zusammenarbeit mit dem Kantinenpersonal: KöchInnen und MitarbeiterInnen sollten in die Planung gesunder Menüs eingebunden werden. Engagement und Verständnis des Kantinenpersonals sind entscheidend für die Qualität des Angebots.
• Kennzeichnung gesunder Optionen: Klare Informationen zu Nährwerten und Inhaltsstoffen helfen bei der Auswahl. Diese Transparenz ermöglicht eine bewusste Entscheidungen.
• Angebot von vegetarischen und veganen Optionen: Berücksichtigung verschiedener Ernährungsweisen erhöht die Zufriedenheit. Vielfalt spricht mehr MitarbeiterInnen an und berücksichtigt gesundheitliche oder ethische Präferenzen.
• Feedback einholen: Regelmäßige Befragungen können helfen, das Angebot zu optimieren.
Ernährungsberatung
Zielgruppe: MitarbeiterInnen, die ihre Ernährungsgewohnheiten verbessern möchten.
Eine individuelle Ernährungsberatung hilft Mitarbeitern, gesundheitsfördernde Ernährungsweisen zu entwickeln. Sie erhalten persönliche Empfehlungen, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und gesundheitlichen Risiken vorzubeugen.
• Prävention von ernährungsbedingten Krankheiten: Reduktion von Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Langfristig führt dies zu weniger krankheitsbedingten Ausfällen
• Steigerung des Wohlbefindens: Gesunde Ernährung kann die Stimmung und Energielevels verbessern.
• Individuelle Anpassung: Beratung berücksichtigt persönliche Bedürfnisse und Vorlieben.
Umsetzungshinweise:
• Einzelgespräche und Gruppenworkshops anbieten: Kombination aus persönlicher Beratung und allgemeiner Information.
• Integration in den Arbeitsalltag: Beratung während der Arbeitszeit oder in Pausen ermöglichen. Erleichtert die Teilnahme und zeigt das Engagement des Unternehmens.
• Nachhaltige Unterstützung bieten: Folgetermine oder Online-Ressourcen zur Verfügung stellen. Langfristige Veränderungen erfordern kontinuierliche Unterstützung.
Mentale Gesundheit und Stressbewältigung
Stressmanagement-Workshops
Zielgruppe: MitarbeiterInnen unter hoher Belastung, Führungskräfte oder Teams in stressigen Projekten.
Stressmanagement-Workshops vermitteln Techniken und Strategien, um mit beruflichen und privaten Belastungen besser umzugehen. Dies kann Burnout vorbeugen, die Arbeitszufriedenheit erhöhen und die Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen erhalten.
• Verbesserung der Resilienz: MitarbeiterInnen lernen, widerstandsfähiger gegenüber Stressoren zu werden.
• Förderung der Achtsamkeit: Achtsamkeitsübungen können helfen, im Moment zu bleiben und Überforderung zu reduzieren.
• Steigerung der Selbstwirksamkeit: Durch erlernte Techniken fühlen sich MitarbeiterInnen besser gerüstet, Herausforderungen zu meistern.
Umsetzungshinweise:
• Engagement von erfahrenen Trainern: ExpertInnen können die Inhalte professionell vermitteln und auf individuelle Fragen eingehen. Die Qualität des Workshops hängt maßgeblich von Trainer-Kompetenz ab.
• Interaktive und praxisorientierte Gestaltung: Übungen und Rollenspiele ermöglichen es den Teilnehmern, das Gelernte direkt anzuwenden. Praktische Erfahrungen vertiefen das Verständnis und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Techniken im Alltag genutzt werden.
• Anpassung an die Bedürfnisse der Teilnehmer: Inhalte sollten relevant sein und auf die spezifischen Herausforderungen der MitarbeiterInnen eingehen. Allgemeine Inhalte könnten an den Bedürfnissen vorbeigehen und weniger effektiv sein.
• Nachhaltige Integration fördern: Bereitstellung von Materialien oder Follow-up-Sessions unterstützen die langfristige Anwendung. Ohne Nachbereitung kann das Gelernte schnell in Vergessenheit geraten.
Psychologische Beratung im Betrieb
Zielgruppe: MitarbeiterInnen mit psychischen Belastungen oder in persönlichen Krisen.
Psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit. Psychologische Beratung bietet Unterstützung bei Stress, Angstzuständen, Depressionen oder persönlichen Problemen. Dies kann Burnout vorbeugen, die Arbeitsfähigkeit erhalten und die Lebensqualität steigern.
• Früherkennung von Problemen: Rechtzeitige Hilfe kann Eskalationen verhindern.
• Verbesserung der Arbeitsleistung: Mentale Gesundheit beeinflusst Konzentration und Produktivität.
• Reduzierung von Fehlzeiten: Unterstützung kann längere Krankheitsausfälle vermeiden.
Umsetzungshinweise:
• Engagement qualifizierter Psychologen: Fachpersonal gewährleistet professionelle Hilfe. Nur qualifizierte BeraterInnen können angemessene Unterstützung bieten.
• Diskretion und Vertraulichkeit sicherstellen: Beratungen müssen vertraulich sein, um Vertrauen zu schaffen. Angst vor Stigmatisierung könnte MitarbeiterInnen ansonsten von der Inanspruchnahme abhalten.
• Einfache Zugänglichkeit: Niederschwellige Angebote ohne lange Wartezeiten fördern die Nutzung. Selbst kleine Hürden können dazu führen, dass Hilfe nicht in Anspruch genommen wird.
• Integration in das BGM-Konzept: Psychologische Gesundheit sollte als Teil der Gesamtgesundheit betrachtet werden. So wird die Bedeutung unterstrichen und Ressourcen können optimal genutzt werden.
Meditations- und Achtsamkeitskurse
Zielgruppe: MitarbeiterInnen mit hohem Stresslevel oder Interesse an mentaler Entspannung.
Meditation und Achtsamkeit fördern mentale Gesundheit, reduzieren Stress und können die Konzentrationsfähigkeitverbessern. Sie helfen, Gedanken zu ordnen und fördern ein positives Arbeitsklima.
• Stressreduktion: Regelmäßige Praxis kann das Stressniveau nachhaltig senken.
• Verbesserung der emotionalen Stabilität: MitarbeiterInnen können besser mit Herausforderungen umgehen.
• Steigerung der Arbeitsleistung: Klarer Fokus und Konzentration fördern effizientes Arbeiten.
Umsetzungshinweise:
• Ruhige Räumlichkeiten bereitstellen: Ein ungestörter Ort ist für die Praxis wichtig. Tiefe Entspannung und Achtsamkeit ist nur ohne ständige Ablenkungen möglich.
• Regelmäßige Kurse anbieten: Kontinuität fördert die Entwicklung einer eigenen Praxis.n Einmalige Angebote haben oft nur kurzfristige Effekte.
Förderung der Work-Life-Balance
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu unterstützen.
Eine gute Work-Life-Balance verhindert Überlastung, fördert die Gesundheit und erhöht die Lebenszufriedenheit. MitarbeiterInnen sind motivierter, leistungsfähiger und weniger anfällig für Burnout.
• Reduzierung von Fehlzeiten: Ausgewogene Belastung beugt Krankheiten vor.
• Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit: Zufriedenheit wirkt sich positiv auf das Arbeitsklima aus.
• Verbesserung der Produktivität: Erholte MitarbeiterInnen arbeiten effizienter.
Umsetzungshinweise:
• Klare Arbeitszeitregelungen einführen: Überstunden sollten vermieden oder kompensiert werden.
• Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten reduzieren: E-Mails oder Anrufe sollten in der Freizeit nicht erwartet werden. Ständige Verfügbarkeit verhindert Erholung und erhöht Stress.
• Flexible Arbeitsmodelle anbieten: Teilzeit, Homeoffice oder Sabbaticals können unterstützen. Individuelle Lösungen fördern Zufriedenheit.
Entspannungseinrichtungen im Betrieb
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen.
Entspannungseinrichtungen wie Ruheräume, Lounge-Bereiche oder Grünflächen ermöglichen es MitarbeiterInnen, sich kurzzeitig zurückzuziehen und zu regenerieren. Dies kann Stress abbauen, die Kreativität fördern und die Arbeitszufriedenheit erhöhen.
• Steigerung des Wohlbefindens: Kurze Pausen erhöhen die Leistungsfähigkeit.
• Reduzierung von Stresssymptomen: Rückzugsmöglichkeiten helfen, Stress zu reduzieren und Überlastung zu vermeiden.
• Verbesserung des Arbeitsklimas: Wertschätzung des Unternehmens zeigt sich in der Gestaltung des Arbeitsumfelds.
Umsetzungshinweise:
• Gestaltung ansprechend und funktional: Bequeme Möbel, angenehme Beleuchtung und Ruhe sind wichtig.
• Zugang für alle ermöglichen: Keine Einschränkungen oder komplizierten Zugangsregelungen. Hürden reduzieren die Nutzung und damit den Nutzen.
• Regeln für Nutzung festlegen: Vermeidung von Missbrauch oder Störungen.
• Pflege und Wartung sicherstellen: Regelmäßige Reinigung und Instandhaltung sind notwendig. Nur so kann die Langlebigkeit garantiert werden..
Förderung der mentalen Gesundheit
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen
Mentale Gesundheit ist entscheidend für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Maßnahmen wie Aufklärung, Beratung und Unterstützung helfen, psychische Belastungen zu erkennen und zu reduzieren.
• Reduzierung von Fehlzeiten: Psychische Erkrankungen sind häufige Ursachen für Ausfälle.
• Verbesserung der Arbeitsleistung: Mentale Gesundheit fördert Konzentration und Effizienz.
• Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit: Unterstützung schafft Vertrauen und Wohlbefinden.
Umsetzungshinweise:
• Aufklärungskampagnen durchführen: Wissen über Anzeichen und Hilfeangebote fördern. So können sich Betroffene frühzeitige Hilfe suchen.
• Zugang zu psychologischer Unterstützung bieten: Intern oder extern. Ein Niedrigschwelliger Zugang macht Nutzung wahr erhöht die Nutzung.
• Führungskräfte schulen: Sie sollten Symptome erkennen und angemessen reagieren können.
Warum beachten: Führungskräfte haben Einfluss auf das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen.
• Arbeitsbedingungen überprüfen: Stressoren identifizieren und reduzieren. Prävention ist effektiver und für das Unternehmen und günstiger als die Nachsorge.
Prävention und Gesundheitsvorsorge
Gesundheits-Checks im Betrieb
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, insbesondere solche, die selten zu ÄrztInnen gehen oder gesundheitliche Risiken haben.
Gesundheits-Checks ermöglichen die Früherkennung von Krankheiten, bevor sie zu ernsthaften Problemen werden. Sie sensibilisieren MitarbeiterInnen für ihren Gesundheitszustand und motivieren zu gesundheitsbewusstem Verhalten. Dies kann langfristig Krankheitsausfälle reduzieren und die Arbeitsfähigkeit erhalten.
• Identifikation von Risikofaktoren: Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker können Hinweise auf Herz-Kreislauf-Risiken geben.
• Individuelle Beratung: MitarbeiterInnen erhalten Empfehlungen, wie sie ihre Gesundheit verbessern können.
• Stärkung des Gesundheitsbewusstseins: Regelmäßige Checks erinnern an die Wichtigkeit der eigenen Gesundheit.
Umsetzungshinweise:
• Zusammenarbeit mit Arbeitsmedizinern: Nur Fachpersonal kann zuverlässige Diagnosen stellen und kompetent beraten. Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Untersuchungen sind essenziell für die Akzeptanz unter den MitarbeiterInnen.
• Sicherstellung des Datenschutzes: Ergebnisse müssen vertraulich behandelt werden; persönliche Daten dürfen nicht an das Unternehmen weitergegeben werden. Ohne Datenschutz könnten MitarbeiterInnen misstrauisch sein und das Angebot nicht nutzen.
• Freiwilligkeit betonen: Die Teilnahme sollte stets optional sein, um Druck zu vermeiden. Zwang kann Widerstand hervorrufen und das Vertrauensverhältnis belasten.
• Nachbetreuung anbieten: Bei Auffälligkeiten sollten weitere Schritte und Unterstützung angeboten werden. So wird sichergestellt, dass identifizierte Probleme auch angegangen werden.
Mitarbeiter die täglich der Sonne oder Allergieauslösenden Substanzen ausgesetzt sind neigen zu Hautproblemen. Sprich uns gerne an, die Teledermatologie von doctorderma ist der schnellste Weg zu qualifizierter Fachärztlicher Beratung.
Betriebliche Suchtprävention
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, besonders jene mit Risikofaktoren oder in belastenden Situationen.
Suchtprävention im Betrieb kann Missbrauch von Alkohol, Drogen oder Medikamenten vorbeugen. Sie unterstützt MitarbeiterInnen dabei, risikobewusst zu handeln und bietet Hilfe bei bestehenden Problemen. Dies schützt die Gesundheit und erhält die Arbeitsfähigkeit.
• Frühzeitige Intervention: Probleme können erkannt und angegangen werden, bevor sie eskalieren.
• Reduzierung von Unfallrisiken: Suchtmittel am Arbeitsplatz erhöhen die Gefahr von Unfällen. Dies kann zu schwierigen Versicherungsfällen führen.
• Unterstützung der Betroffenen: Hilfsangebote erleichtern den Weg aus der Sucht.
Umsetzungshinweise:
• Anonyme Beratungsangebote schaffen: Vertraulichkeit ist essenziell für die Inanspruchnahme. Angst vor Stigmatisierung kann betroffene MitarbeiterInnen abschrecken.
• Schulungen und Aufklärung durchführen: Wissen über Risiken und Auswirkungen fördert präventives Verhalten.
• Klare Regeln und Richtlinien etablieren: Umgang mit Suchtmitteln am Arbeitsplatz muss geregelt sein. Transparenz in der Unternehmensposition schafft Sicherheit und Verbindlichkeit.
Raucherentwöhnungsprogramme
Zielgruppe: MitarbeiterInnen, die mit dem Rauchen aufhören möchten.
Rauchen ist eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Raucherentwöhnungsprogramme unterstützen MitarbeiterInnen dabei, dauerhaft rauchfrei zu werden. Dies verbessert ihre Gesundheit, reduziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrebs und andere schwerwiegende Krankheiten.
• Verbesserung der Lebensqualität: NichtraucherInnen haben oft mehr Energie und weniger Atembeschwerden.
• Reduzierung von Krankheitsausfällen: NichtraucherInnen sind seltener krank.
• Positives Arbeitsumfeld: Weniger Raucherpausen erhöhen die Arbeitszeit und reduzieren mögliche Konflikte.
Umsetzungshinweise:
• Angebot von professionellen Entwöhnungsprogrammen: Kurse, Beratungen oder therapeutische Unterstützung. Professionelle Hilfe erhöht die Erfolgschancen erheblich.
• Bereitstellung von Informationsmaterial: Broschüren, Apps oder Online-Ressourcen unterstützen zusätzlich. Wissen über die gesundheitlichen Vorteile kann motivieren.
• Anreize für Nichtraucher schaffen: Belohnungen oder Vergünstigungen für erfolgreiche TeilnehmerInnen. Zusätzliche Motivation kann den Anreiz erhöhen, durchzuhalten.
• Unterstützung durch das Unternehmen signalisieren: Eine offene Haltung und Unterstützung durch Vorgesetzte fördern die Teilnahme. So fühlen sich die MitarbeiterInnen ermutigt und nicht stigmatisiert.
Impfaktionen im Betrieb
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, um präventiv gegen bestimmte Krankheiten geschützt zu sein.
Impfaktionen im Betrieb erleichtern den Zugang zu Impfungen, z.B. gegen Grippe. Sie erhöhen die Impfquote, was zu einem besseren Schutz der gesamten Belegschaft führt. Dies kann Krankheitsausfälle reduzieren und das allgemeine Gesundheitsniveau heben.
• Schutz vor ansteckenden Krankheiten: Reduziert das Risiko von Ausbrüchen im Unternehmen. Besonders wichtig ist dies in systemkritischen Bereichen.
• Zeitersparnis für Mitarbeiter: Impfungen direkt am Arbeitsplatz sind bequem und zeitsparend. Nach der Impfung sollten jedoch nicht direkt weitergearbeitet werden, insbesondere körperliche Tätigkeiten sind zu reduzieren.
• Förderung der Gesundheitsvorsorge: Signalisiert die Bedeutung von Prävention.
Umsetzungshinweise:
• Freiwilligkeit betonen: Impfungen sollten stets auf freiwilliger Basis erfolgen. Zwang kann zu Widerstand führen und das Arbeitsklima belasten.
• Information bereitstellen: Aufklärung über Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen der Impfungen. Informierte Entscheidungen fördern Akzeptanz und Teilnahme.
Analyse arbeitsbedingter Gesundheitsrisiken
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, insbesondere in Bereichen mit besonderen Risiken.
Durch die systematische Identifikation und Bewertung von Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz können Gefahrenerkannt und präventive Maßnahmen ergriffen werden. Dies schützt die Gesundheit der MitarbeiterInnen und reduziert Unfall- und Krankheitsrisiken.
• Verbesserung der Arbeitssicherheit: Risiken werden minimiert.
• Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit: Ein sicherer Arbeitsplatz erhöht das Wohlbefinden.
• Reduzierung von Ausfallzeiten: Weniger Unfälle und Erkrankungen führen zu weniger Fehlzeiten.
Umsetzungshinweise:
• Regelmäßige Gefährdungsbeurteilungen durchführen: Gesetzlich vorgeschrieben und wichtig für die Sicherheit. Aktuelle Daten sind die Basis für wirksame Maßnahmen.
• Maßnahmen ableiten und umsetzen: Identifizierte Risiken müssen aktiv angegangen werden.
• Dokumentation und Überprüfung: Maßnahmen sollten dokumentiert und ihre Wirksamkeit überprüft werden.
Gesundheits-Apps und Tracker
Zielgruppe: Technikaffine MitarbeiterInnen, die ihre Gesundheit selbst überwachen möchten.
Gesundheits-Apps und Tracker ermöglichen es MitarbeiterInnen, Daten über ihre Gesundheit und Aktivität zu erfassen. Dies fördert das Bewusstsein für das eigene Verhalten und kann zur Motivation beitragen, gesündere Entscheidungen zu treffen.
• Selbstmonitoring: Tracking von Schritten, Schlaf, Herzfrequenz etc. gibt Einblick in Gewohnheiten und kann ein Anreiz für ihre Veränderung sein.
• Zielsetzung und Motivation: Apps können dabei helfen, persönliche Gesundheitsziele zu setzen und zu erreichen.
• Förderung des Wettbewerbs: Vergleich mit KollegInnen kann die Motivation steigern und einen gesunden Ehrgeiz fördern.
Umsetzungshinweise:
• Empfehlung geeigneter Apps: Auswahl von Anwendungen, die den Datenschutz gewährleisten und benutzerfreundlich sind.
• Bereitstellung von Geräten: Eventuell können Tracker oder Smartwatches zur Verfügung gestellt werden. Nicht alle MitarbeiterInnen haben Zugang zu solchen Geräten, deren Bereitstellung fördert die Teilnahme.
• Schulungen anbieten: Einführung in die Nutzung der Apps und Interpretation der Daten. Technische Hürden und Unwissenheit über die Bedeutung der Daten können die Nutzung behindern.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeitmodelle
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, insbesondere solche mit familiären Verpflichtungen, Weiterbildungsvorhaben oder individuellen Bedürfnissen.
Flexible Arbeitszeiten ermöglichen es MitarbeiterInnen, ihre Arbeit besser mit ihrem Privatleben zu vereinbaren. Dies kann Stress reduzieren, die Zufriedenheit erhöhen und zu einer besseren Work-Life-Balance führen. Zudem können MitarbeiterInnen zu Zeiten arbeiten, in denen sie am produktivsten sind.
• Reduzierung von Fehlzeiten: MitarbeiterInnen können persönliche Termine leichter wahrnehmen, ohne ganze Tage frei nehmen zu müssen.
• Erhöhung der Mitarbeiterbindung: Flexibilität kann die Loyalität zum Unternehmen stärken.
• Anpassung an individuelle Produktivitätsphasen: Einige Menschen arbeiten morgens besser, andere abends.
Umsetzungshinweise:
• Entwicklung klarer Richtlinien: Festlegung von Kernarbeitszeiten und Regeln für Gleitzeit oder Homeoffice. Dies verhindert Missverständnisse und stellt sicher, dass Geschäftsabläufe nicht beeinträchtigt werden.
• Schulung von Führungskräften: Sie müssen lernen, Ergebnisse statt Anwesenheit zu bewerten und Vertrauen aufzubauen. Eine erfolgreiches Umsetzung hängt von der Unterstützung und dem Verständnis der Führungskräfte ab.
• Regelmäßige Kommunikation fördern: Teammeetings und Updates stellen sicher, dass alle auf dem gleichen Stand sind. So wird die Zusammenarbeit gestärkt und Isolation vermieden.
Betriebskindergarten
Zielgruppe: MitarbeiterInnen mit kleinen Kindern, die eine Betreuung während der Arbeitszeit benötigen.
Ein Betriebskindergarten bietet eine verlässliche und nahegelegene Kinderbetreuung. Dies erleichtert es Mitarbeiterinnen, Beruf und Familie zu vereinbaren, reduziert Stress und kann Fehlzeiten aufgrund von Betreuungsengpässen verringern.
• Erhöhung der Mitarbeiterbindung: Familienfreundliche Angebote steigern die Loyalität zum Unternehmen.
• Verbesserung der Arbeitsleistung: Weniger Sorgen um die Kinderbetreuung erlauben mehr Fokus auf die Arbeit.
• Attraktivität als Arbeitgeber: Solche Angebote können ein entscheidender Faktor bei der Personalgewinnung sein.
Umsetzungshinweise:
• Flexible Betreuungszeiten anbieten: Anpassung an die Arbeitszeiten der Eltern, ggf. mit Randzeitenbetreuung. Flexibilität erhöht den Nutzen für die MitarbeiterInnen.
Förderung gesunder Schlafgewohnheiten
Zielgruppe: MitarbeiterInnen mit Schlafproblemen oder unregelmäßigen Arbeitszeiten.
Guter Schlaf ist essentiell für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Maßnahmen zur Förderung gesunder Schlafgewohnheiten können Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Fehler reduzieren.
• Verbesserung der Gesundheit: Ausreichender Schlaf stärkt das Immunsystem. Dies reduziert die Krankheitsanfälligkeit der MitarbeiterInnen.
• Steigerung der Produktivität: Ausgeschlafene MitarbeiterInnen arbeiten effizienter und sind zufriedener mit ihrem Job.
• Reduzierung von Unfallrisiken: Müdigkeit ist eine häufige Unfallursache.
Umsetzungshinweise:
• Aufklärung über Schlafhygiene: Tipps und Informationen bereitstellen. Vielen sind die weitreichenden Folgen von Schlafmangel nicht bekannt.
• Flexible Arbeitszeiten ermöglichen: Anpassung an individuelle Bedürfnisse. Biorhythmen variieren zwischen Menschen.
• Stressmanagement anbieten: Stress und Überstunden am Abend können Schlafprobleme verursachen.
• Arbeitsplatzgestaltung berücksichtigen: Lärm und Licht beeinflussen den Schlaf. Die Tönung von Bildschirmen in den Abendstunden kann die Negativen Auswirkungen von Licht reduzieren.
Optimierung der Schichtarbeitsgestaltung
Zielgruppe: MitarbeiterInnen in Schichtarbeit.
Schichtarbeit kann gesundheitliche Risiken und sozialen Stress verursachen. Optimierte Schichtpläne und Pausenregelungen verbessern die Work-Life-Balance und reduzieren Belastungen.
• Verbesserung der Gesundheit: Angepasste Schichten reduzieren Stress.
• Erhöhung der Zufriedenheit: Bessere Planbarkeit fördert das Wohlbefinden und erlaubt es MitarbeiterInnen ihre Freizeit erfüllender zu nutzen.
• Steigerung der Produktivität: Erholte Mitarbeiter arbeiten konzentrierter und machen seltener Fehler.
Umsetzungshinweise:
• Regelmäßige Pausen einplanen: Erholung während der Arbeit fördern, Pausenräume, gemeinschaftliche Aktivitäten oder verlängerte Mittagspausen können helfen sich von Schichtarbeit zu erholen.
Soziales und Mitarbeiterbeteiligung
Betriebliche Vorschlagskultur
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, die sich gerne einbringen möchten.
Ein betriebliches Vorschlagswesen ermöglicht es MitarbeiterInnen, Ideen und Anregungen für Verbesserungen im Bereich Gesundheit und Arbeitsumfeld einzubringen. Dies fördert die Beteiligung, steigert die Motivation und führt zu praxisnahen Lösungen, die oft besser akzeptiert werden.
• Nutzung des Mitarbeiterwissens: MitarbeiterInnen kennen ihre Arbeitsbedingungen am besten und können wertvolle Vorschläge machen.
• Steigerung der Identifikation: Beteiligung fördert die Bindung an das Unternehmen.
• Förderung einer offenen Kommunikationskultur: Probleme und Verbesserungspotenziale werden frühzeitig erkannt.
Umsetzungshinweise:
• Einfache Kanäle schaffen: Digitale Plattformen oder Briefkästen für anonyme Vorschläge. Niedrige Hürden erhöhen die Anzahl der eingereichten Vorschläge.
• Regelmäßige Auswertung und Rückmeldung: Eingereichte Ideen sollten zeitnah geprüft und Rückmeldungen gegeben werden. Transparenz zeigt Wertschätzung und motiviert zur weiteren Teilnahme.
• Anreize bieten: Prämien oder Anerkennungen für umgesetzte Vorschläge. Belohnungen steigern die Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiterbeiträge.
• Integration in das BGM-Konzept: Vorschläge sollten ernsthaft in die Planung von Gesundheitsmaßnahmen einfließen. Nur so wird die Beteiligung als sinnvoll wahrgenommen.
Gesundheitszirkel
Zielgruppe: VertreterInnen verschiedener Abteilungen und Hierarchieebenen.
Gesundheitszirkel sind Unternehmensinterne Arbeitsgruppen, die sich mit der Analyse und Verbesserung von Gesundheitsbedingungen beschäftigen. Sie fördern die Teilhabe der MitarbeiterInnen und ermöglichen zielgerichtete Maßnahmen.
• Erhöhung der Akzeptanz: Mitarbeitergetragene Maßnahmen werden besser angenommen.
• Verbesserung der Maßnahmenqualität: Praxisnahe Lösungen durch Beteiligung von betroffenen MitarbeiterInnen.
• Förderung der Kommunikation: Austausch zwischen verschiedenen Bereichen und Ebenen.
Umsetzungshinweise:
• Unterstützung durch die Unternehmensleitung: Rückhalt erhöht die Wirksamkeit und Motivation. Ohne Beachtung in der Führungsebene können Maßnahmen ins Leere laufen.
Präventionsprogramme gegen Mobbing
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen
Mobbing am Arbeitsplatz kann zu psychischen Belastungen, Krankheiten und Produktivitätseinbußen führen. Präventionsprogramme sensibilisieren für das Thema, fördern ein positives Arbeitsklima und bieten Unterstützung für Betroffene.
• Verbesserung des Arbeitsklimas: Respekt und Wertschätzung erhöhen die Zufriedenheit. Dies erhöht die Bereitschaft sich für das Unternehmen einzusetzen.
• Reduzierung von Fehlzeiten: Psychische Belastungen werden vermindert.
• Erhöhung der Mitarbeiterbindung: Ein positives Umfeld hält MitarbeiterInnen im Unternehmen.
Umsetzungshinweise:
• Klare Richtlinien etablieren: Verhaltensregeln und Konsequenzen müssen bekannt sein (z.B. Null-Toleranz-Politik)
• Vertrauenspersonen benennen: AnsprechpartnerInnen für Betroffene sind wichtig. Der Zugang zu Hilfe sollte niedrigschwellig sein.
• Kultur der Offenheit fördern: Probleme sollten frühzeitig angesprochen werden können.
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Zielgruppe: MitarbeiterInnen nach längerer Krankheit oder wiederholten kurzen Erkrankungen.
Das BEM unterstützt MitarbeiterInnen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben nach längerer Abwesenheit. So können erneute Erkrankungen zu vermeiden und die Arbeitsfähigkeit langfristig gesichert werden. Durch individuelle Anpassungen und Unterstützung können gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigt werden.
• Reduzierung von Fehlzeiten: Durch präventive Maßnahmen wird das Risiko weiterer Ausfälle gesenkt.
• Erhalt von Fachkräften: MitarbeiterInnen bleiben dem Unternehmen erhalten, und ihr Wissen geht nicht verloren.
• Verbesserung der Motivation: MitarbeiterInnen fühlen sich wertgeschätzt und unterstützt.
Umsetzungshinweise:
• Individuelle Gespräche führen: Bedürfnisse und Möglichkeiten gemeinsam mit dem Mitarbeiter erörtern. Jeder Fall ist einzigartig, individuelle Lösungen sind effektiver als Standardmaßnahmen.
• Anpassung von Arbeitszeiten und -aufgaben: Temporäre Reduzierung der Arbeitszeit oder Anpassung von Aufgaben können den Wiedereinstieg erleichtern. Überforderung kann zu Rückfällen führen.
• Vertraulichkeit gewährleisten: Persönliche Informationen müssen geschützt werden. Vertrauen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wiedereingliederung.
Unternehmensstrategie
Entwicklung eines Gesundheitsleitbildes
Zielgruppe: Das gesamte Unternehmen.
Ein Gesundheitsleitbild definiert Ziele, Werte und Strategien im Bereich Gesundheit. Es gibt Orientierung, fördert eine einheitliche Ausrichtung und unterstreicht die Bedeutung des Themas. Hierzu zählen unter Anderem die Umsetzung von BGM-Maßnahmen.
• Erhöhung der Glaubwürdigkeit: Verbindliche Aussagen zeigen Engagement. Führungskräfte dienen als Vorbild und sollten das BGM Konzept auch Unternehmensintern verkörpern.
• Förderung der Kultur: Gesundheit wird Teil der Unternehmensidentität. Das Gesundheitsleitbild sollte vom Unternehmen und den MitarbeiterInnen gelebt werden.
Umsetzungshinweise:
• MitarbeiterInnen einbinden: Beteiligung und Freiwilligkeit erhöhen die Akzeptanz unter den MitarbeiterInnen. Top-down-Ansätze können hingegen Widerstand hervorrufen.
• Klare und realistische Ziele setzen: Umsetzbarkeit ist entscheidend, es sollten Meilensteine auf dem Weg zum Ziel definiert werden. Dies schafft das Gefühl von sichtbarem Fortschritt.
• Leitbild kommunizieren: Intern und extern bekannt machen. MitarbeiterInnen sollten Bescheid wissen was bereits alles getan wird um dies auch wertschätzen zu können.
• Regelmäßige Überprüfung und Anpassung: BGM ist ein Prozess, es sollte kontinuierlich überprüft werden ob Maßnahmen funktionieren und die MitarbeiterInnen profitieren.
Teilnahme an Gesundheitskampagnen
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen, um Gesundheitsthemen präsent zu halten.
Die Teilnahme an nationalen Gesundheitstagen oder internen Aktionen erhöht das Bewusstsein für Gesundheitsthemen und fördert ein gesundheitsorientiertes Verhalten.
• Aktualität der Themen: Neue Erkenntnisse sollten eingebracht werden, nur so bleibt das BGM-Konzept auf dem aktuellen Stand der Forschung
• Förderung der Gemeinschaft: Gemeinsame Aktionen stärken den Zusammenhalt und den Glauben an die BGM-Strategie.
• Steigerung der Motivation: Abwechslung und Events erhöhen das Interesse der MitarbeiterInnen sich mit Gesundheitsthemen zu beschäftigen..
Umsetzungshinweise:
• Themen auswählen, die relevant sind: Interessen der MitarbeiterInnen berücksichtigen.
• Aktivitäten planen: Workshops, Vorträge oder Aktionen gestalten.
• Kommunikation sicherstellen: Informationen sollten rechtzeitig verbreitet werden.
Weiterbildung zu Gesundheitsthemen
Zielgruppe: Alle MitarbeiterInnen
Durch Weiterbildungen zu Gesundheitsthemen werden MitarbeiterInnen informiert und sensibilisiert. Sie lernen, wie sie gesundheitsfördernde Verhaltensweisen in ihren Alltag integrieren können. Dies fördert das Eigenengagement und kann langfristig zu gesünderen Lebensweisen führen.
• Steigerung des Gesundheitsbewusstseins: Informierte MitarbeiterInnen treffen bewusstere Entscheidungen, die häufiger zugunsten Ihrer Gesundheit ausfallen.
• Prävention von Krankheiten: Wissen über Risikofaktoren und Prävention reduziert Gesundheitsrisiken.
• Förderung der Selbstverantwortung: MitarbeiterInnen übernehmen aktiv Verantwortung für ihre Gesundheit.
Umsetzungshinweise:
• Vielfältige Themen anbieten: Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, Schlafhygiene, etc. Gesundheit ist die Summe vieler kleiner Verhaltensweisen in unterschiedlichen Lebensbereichen.
• Qualifizierte Referenten engagieren: ExpertInnen vermitteln fundiertes Wissen und praktische Tipps. Glaubwürdigkeit und Qualität der Informationen sind entscheidend für die Akzeptanz.
• Interaktive Formate wählen: Workshops, Seminare oder Webinare mit Beteiligungsmöglichkeiten. Die aktive Teilnahme fördert das Lernen und die Umsetzung des Wissens.
• Angebote in den Arbeitsalltag integrieren: Schulungen während der Arbeitszeit oder als Teil von Teammeetings. Dies erleichtert die Teilnahme und zeigt die Wertschätzung des Unternehmens.
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