Abszess-Behandlung & -Diagnose vom Online-Hautarzt

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Wonach suchst du?

Kurz erklärt: Woran erkenne ich einen Abszess? Was tun?

  • Definition: Bei einem Abszess (auch Eiterbeutel oder Eiterbeule) handelt es sich um eine Entzündung unter der Haut. Durch diese entsteht eine Ansammlung von Eiter in einer geschlossenen Gewebshöhle. Sie können überall auf der Haut auftreten, aber auch innere Organe betreffen.
  • Symptome: Rötungen, Überwärmung, Druckschmerz, pralle Schwellung, Funktionseinschränkung der betroffenen Stelle. Ggf. treten Allgemeinsymptome auf: Fieber, reduzierter Allgemeinzustand, Lymphknotenschwellung.
  • Ursachen: Auslöser einer Eiterbeule sind in den meisten Fällen Bakterien, selten auch Parasiten. Sie gelangen in den Körper über Wunden, Operationen oder Spritzen.
  • Diagnose: Krankheitsgeschichte und körperliche Untersuchung, Abstrich, Bakterien-Kultur, Blutuntersuchung, bildgebende Verfahren (Ultraschall, Magnetresonanztomographie, Computertomographie).
  • Behandlung: Ein Abszess wird durch chirurgischer Eingriff (Ausräumung durch einen Hautarzt) und/oder Antibiotika therapiert.
  • Prognose: Beim Auslassen einer Therapie kann es zu einer Blutvergiftung (Sepsis) kommen.
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Symptome: Wie sieht ein Abszess aus?

Das Erscheinungsbild eines Abszesses kann sehr vielfältig sein. Da es sich um eine Entzündung handelt, findet man häufig allgemeine Entzündungssymptome wie:

  • Rötung
  • Überwärmung
  • Druckschmerz
  • Pralle Schwellung
  • Bewegungseinschränkung der betroffenen Stelle
  • Fieber
  • Reduzierter Allgemeinzustand
  • Schwellung der Lymphknoten

Je nach Erreger kann der Eiter sich in Farbe, Geruch und Konsistenz unterscheiden. Der Eiter kann demnach folgende Eigenschaften haben:

  • Gelb, geruchlos, rahmige Konsistenz
  • Gelb-gräulich, geruchlos, dünnflüssig
  • Gelb-rötlich oder blau-schwärzlich, übelriechend

Treten bei dir ähnliche Beschwerden auf? Unser FachärztInnen-Team von doctorderma, kann einen Abszess per Online-Behandlung diagnostizieren. Alles was wir von dir benötigen sind Fotos und einen ausgefüllten Fragebogen mit deinen Beschwerden. Du kannst uns alles digital zukommen lassen, ganz bequem und ohne Wartezeiten von zu Hause aus.

Bilder von Abszessen

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Diagnose: Wie erkennen ÄrztInnen einen Abszess?

Um einen Abszess zu diagnostizieren, erfragen ÄrztInnen die Krankheitsgeschichte und untersuchen die betroffene Körperstelle. In manchen Fällen kann eine Blutentnahme erfolgen, bei der man beispielsweise erhöhte Entzündungswerte feststellen kann. Um den spezifischen Erreger zu bestimmen, kann ein Abstrich vom Eiter entnommen werden. Damit kann man eine sogenannte Kultur ansetzen. Bei diesem diagnostischen Verfahren wird der Inhalt vom Abstrich auf eine Fläche (Wachstumsmedium) gegeben, auf der sich die Erreger vermehren können. In manchen Fällen werden bildgebende Verfahren wie ein Ultraschall durchgeführt. Bei Abszessen der inneren Organe kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) durchgeführt werden.

ICD-Code: L02.9

Wodurch wird ein Abszess verursacht?

Auslöser für einen Abszess sind Bakterien, die in den Körper eindringen und eine Entzündung auslösen. Oft sind Bakterien der Gattung Staphylococcus aureus dafür verantwortlich. In seltenen Fällen kann ein Abszess durch Parasiten (Amöben) verursacht werden. Die Erreger gelangen auf verschiedenen Wegen in den Körper:

  • Äußere Verletzungen: Besonders im Falle von tieferen Wunden (z.B. Schnittwunden oder Tierbissen) können Bakterien in die Wunde eintreten und eine Entzündung hervorrufen, durch die ein Abszess entsteht.
  • Operationen: Bei Operationen können Erreger in die Operations-Wunde eintreten und einen Abszess verursachen. Besteht ein hohes Infektionsrisiko, wird vom Operateur eine Drainage angelegt. Durch diese können alle Flüssigkeiten abfließen, wodurch eine Eiter-Ansammlung verhindert wird. RisikopatientInnen bekommen vor dem Eingriff ein Antibiotikum, um das Entstehen einer Infektion zu vermeiden.
  • Andere Gewebeschäden: Bereits vorgeschädigtes Gewebe ist besonders anfällig für Infektionen. RisikopatientInnen sind u.a. DiabetikerInnen, da sie unter einem schlecht durchbluteten Gewebe leiden.
  • Geschwächtes Immunsystem: Eine Immunschwäche (z.B. HIV-Infektion oder Chemotherapie) begünstigt Infektionen und somit die Bildung von Abszessen.
  • Spritzen: Wenn Spritzen nicht ausreichend desinfiziert sind, können diese eine Entzündung auslösen, wodurch sich ein Abszess bildet.

Betroffene Körperstellen

Abszesse können an diversen Körperstellen entstehen. Sie können sich auf der Haut, aber auch in inneren Organen bilden. Häufig betroffene Regionen sind:

  • Bauchraum: Hier ist häufig der Darm betroffen. Normalerweise ist die Darmwand undurchlässig für Krankheitserreger. Bei einer Operation oder Verletzung können Bakterien die Darmwand durchdringen und für die Bildung eines Eiterbeutels sorgen.
  • Innere Organe: Die Leber und Milz sind besonders betroffen, da sie stark durchblutet werden. Die Bakterien gelangen über die Blutbahn in die betroffenen Organe.
  • After: Ein Abszess am Po kann ein erstes Anzeichen für eine chronische Erkrankung, wie Morbus Crohn sein. Hierbei handelt es sich um eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Zudem befinden sich im Stuhl zahlreiche Bakterien, auch diese können einen Abszess verursachen.
  • Gesicht: Abszesse im Gesicht bilden sich oft bei schwerer Akne. Bei Akne sind die Talgdrüsen verstopft und der Talg staut sich an. Bakterien können sich dann leichter vermehren. Eine Infektion der Zähne im Oberkiefer kann ebenfalls zu einem Eiterbeutel führen.
  • Mund: Die Mundhöhle ist stark mit Bakterien besiedelt. Entstehen Zahn- oder Schleimhautverletzungen können diese tief in das Gewebe eindringen.
  • Steißbein: Ein Eiterbeutel am Steißbein entsteht häufig durch eine sogenannte Steißbeinfistel (Pilonidalzyste). Hierbei handelt es sich um ein eingewachsenes Haar in der Pofalte, wodurch sich ein Kanal zur Hautoberfläche (Fistel) bildet. Durch diesen Kanal können Bakterien ins Gewebe eindringen.
  • Haarwurzel: Ein Abszess an der Haarwurzel wird Furunkel genannt. Furunkel treten an behaarten Körperregionen, wie z.B. den Achseln auf.
  • Brust: Eiterbeutel an der Brust treten häufiger bei Frauen auf. Sie entstehen durch das Stillen oder durch das Piercen der Brustwarzen. In beiden Fällen können Bakterien in das Gewebe eintreten.

Behandlung: Wie behandelt man einen Abszess?

Je nachdem wie tief der Abszess ist, wird als Behandlung eine Operation, die Gabe von Antibiotika oder eine Kombination aus beidem in Erwägung gezogen. Sehr kleine Abszesse können in der Regel von alleine abheilen, ist dies nicht der Fall sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Abzess Operation

Bei einem tiefen Abszess ist eine Abszess Operation immer notwendig!

Bei diesem führt je nach Schweregrad ein Hausarzt oder ein Chirurg eine sogenannte Abszessspaltung durch. Um diese durchzuführen, muss der Abszess vollständig herangereift sein. Dieser Prozess kann beschleunigt werden, indem man den Eiterbeutel mit Wärme oder einer Zugsalbe vorbehandelt. Bei einer Abszessspaltung wird der Abszess von außen geöffnet und entleert. Im Zuge dessen wird die Wunde mit einem keimtötenden Mittel (Antiseptikum) gespült. Eventuell wird eine Drainage gelegt, damit Eiter und Wundsekret (Blut und weitere vermehrte Körperflüssigkeiten) abfließen können. Nach der Operation kann der Heilungsprozess durch das Kühlen der betroffenen Region unterstützt werden.

Eine Drainage ist quasi ein Schlauch mit zwei Enden: Das eine Ende bleibt in der Wunde und am anderen Ende befindet sich ein Behälter. In diesem sammelt sich die Wundflüssigkeit. Das beschleunigt und unterstützt den natürlichen Heilungsprozess. 2-3 Tage nach der Operation wird der Schlauch im Bruchteil einer Sekunde herausgezogen. Dies ist schmerzlos!

Antibiotika-Gabe

In manchen Fällen ist die Gabe eines Antibiotikums nötig. Häufig werden Cephalosporine, Clindamycin oder Penicillin verwendet. Das Antibiotikum wird anfangs über die Vene, im Verlauf dann als Tablette verabreicht. Eine antibiotische Behandlung wird verschrieben bei:

  • Allgemeinsymptomen
  • Immunschwäche
  • Abszessen im Gesicht, an den Händen oder im Genital- und Analbereich

Frei verkäufliche- und Hausmittel

Wichtig ist: Hausmittel haben ihre Grenzen. Bei einem Abszess sollte man lieber zu früh als zu spät einen Arzt aufsuchen. Unterstützend können folgende Wirkstoffe Anwendung finden:

  • Zugsalben
  • Leinsamen
  • Teebaumöl
  • Ringelblume

Einen Abszess sollte man nie öffnen oder selbst ausdrücken. Dabei könnte man Gewebe verletzen, worauf sich die Infektion im Körper verbreitet. Wenn der Abszess nach ein paar Tagen nicht verschwunden ist, bzw. er sich vergrößert starte die Behandlung mit doctorderma. Wir können einen Abszess online diagnostizieren und dir eine angemessene Behandlung verschreiben.

Definition: Was ist ein Abszess?

Ein Abszess (Eiterbeutel oder Eiterbeule) ist ein mit Eiter gefüllter Hohlraum im Gewebe, z.B. unter der Haut. Dieser entsteht durch eine Entzündung, die in den meisten Fällen von Bakterien verursacht wird. Abszesse können überall auf der Haut auftreten, aber auch innere Organe befallen.

Abszess-Formen

Ein Abszess kann sich überall am Körper bilden. Häufig betroffene Regionen sind:

  • Innenohr: Auch Otogener Abszess genannt. Dieser entsteht durch eine Entzündung im Innenohr.
  • Gaumenmandeln: Bildung eines Eiterbeutels im Gewebe, welches die Gaumenmandel umgibt. Auch peritonsillärer Abszess genannt.
  • Rachen: Eine Eiteransammlung im Rachen, die auch parapharyngealer Abszess genannt wird.
  • Anus und Rektum: Ein sogenannter Anorektalabszess bildet sich am After (Anus) und/oder Mastdarm (Rektum).
  • Lunge: Bei einem sogenannten pulmonalen Abszess bildet sich ein Eiterbeutel in der Lunge.
  • Brustwarzen: Ein subareolärer Abszess ist eine Eiteransammlung in der Haut, welche die Brustwarzen umgibt.
  • Blinddarm: Meist im Zusammenhang mit einer Blinddarmentzündung. Eine Eiteransammlung in der Umgebung des Wurmfortsatzes.
  • Zahnmark, Zahnhalteapparat, Unterkiefer: Der Abszess entsteht u.a. durch eine Infektion der Zahnwurzel oder Backenzähne.
  • Knochen und Knochenmark: Eine chronische, eiterbildende Entzündung im Knochen- und Knochenmark. Tritt vor allem bei Kindern auf. Diese Art von Abszess wird in der Medizinwelt “Brodie Abszess” genannt.

Selten kann sich ein Abszess im Gehirn bilden. Da die unterschiedlichen Gehirnregionen verschiedene Bereiche des Körpers steuern, kann es je nachdem wo sich der Eiterbeutel bildet zu verschiedenen Beschwerden kommen. Hierzu zählen Lähmungen, Ausfälle, Gedächnislücken und Missempfindungen. Des Weiteren können sich Abszesse an der Leiste, Pobacke, im Gesicht und im Intimbereich bilden.

Wie ist die Prognose? Können Komplikationen auftreten?

Eine Eiterbeule verschwindet nicht immer von alleine. Lediglich sehr kleine Abszesse können von selbst abheilen. Komplikationen treten eher selten auf. Beim Auslassen einer Behandlung kann ein größerer Abszess platzen. Die Bakterien können so in das Blut gelangen und zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen, die lebensbedrohlich sein kann. PatientInnen mit einem geschwächten Immunsystem oder Durchblutungsstörungen sind deutlich anfälliger für das Auftreten von Komplikationen.

Welcher Facharzt behandelt einen Abszess?

Ein Haut-Abszess sollte von einem Hautarzt oder einer Hautärztin untersucht und behandelt werden.

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