Narben - Behandlung und Diagnose vom Online-Hautarzt erhalten

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Wonach suchst du?

Kurz erklärt: Narben

  • Definition: Narben entstehen nach Verletzungen, Operationen oder Entzündungen als natürliche Wundheilungsreaktion.
  • Symptome: Verdickte, gerötete oder eingezogene Hautbereiche, die manchmal jucken oder schmerzen.
  • Ursache: Übermäßige oder gestörte Kollagenbildung während der Wundheilung.
  • Diagnose: Klinische Untersuchung zur Beurteilung der Narbenart und möglichen Behandlungsoptionen.
  • Therapie: Silikongele, Laserbehandlung, Microneedling oder operative Narbenkorrektur.
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Symptome: Welche Art von Narbe habe Ich?

Je nach Art und Heilungsverlauf können Narben unterschiedlich aussehen und sich anfühlen:

  • Erhabene Narben (hypertrophe Narben): Verdickte, rötliche Narben, die sich mit der Zeit zurückbilden.
  • Atrophe Narben: Eingesunkene Narben, häufig nach Akne oder Windpocken.
  • Verhärtete Narben: Können Spannungsgefühl oder Bewegungseinschränkungen verursachen.
  • Keloide: Wuchernde, juckende Narben, die über die ursprüngliche Wunde hinaus wachsen.

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Bilder von Narben

Diagnose: Wie untersuchen ÄrztInnen die Narben?

Die Diagnose erfolgt durch eine einfache körperliche Untersuchung, um die Narbenart und mögliche Behandlungsoptionen zu bestimmen:

  • Visuelle Beurteilung: Größe, Dicke und Farbveränderungen werden geprüft.
  • Hautstruktur-Analyse: Um atrophe, hypertrophe oder keloide Narben zu identifizieren.
  • Unterscheidung von anderen Hautveränderungen: Bestimmung, ob es sich um eine Narbe oder eine andere Hauterkrankung handelt.
ICD-Code: L90.5

Ursachen: Was kann zur Narbenbildung führen?

Narben entstehen, wenn die Haut auf Verletzungen mit übermäßiger oder unzureichender Kollagenproduktion reagiert:

  • Operationen oder Unfälle: Narbengewebe bildet sich als Ersatz für zerstörte Haut.
  • Akne: Entzündete Pickel können atrophe oder hypertrophe Narben hinterlassen.
  • Verbrennungen: Tiefe Hautschädigungen führen oft zu verdickten Narben.
  • Genetische Veranlagung: Manche Menschen neigen eher zu Keloiden.

Therapie: Wie werden Narben therapiert?

Die Wahl der richtigen Therapie hängt von der Art, dem Alter und der Ausprägung der Narbe ab. Während frische Narben oft mit topischen Präparaten behandelt werden können, erfordern ältere oder stark ausgeprägte Narben eine intensivere Behandlung wie Lasertherapie, Microneedling oder chirurgische Korrektur.

Topische Behandlungen

  • Silikongele und -pflaster: Klinisch bewiesen als eine der besten nicht-invasiven Methoden zur Vorbeugung und Behandlung von frischen Narben. Sie reduzieren die Feuchtigkeitsverdunstung, wodurch das Narbengewebe weicher wird.
  • Cortison-Cremes: Geeignet für hypertrophe Narben und Keloide zur Reduzierung von Entzündungen und überschüssiger Kollagenbildung.
  • Vitamin-A-Derivate (Retinoide): Fördern die Hauterneuerung, helfen vor allem bei atrophen Aknenarben.

Microneedling

Eine minimal-invasive Methode, bei der feine Nadeln winzige Mikroverletzungen in der Haut erzeugen. Dies regt die Kollagenneubildung an und verbessert insbesondere atrophe Narben.

  • Vorteile: Nicht-invasiv, geringe Ausfallzeit, geeignet für verschiedene Narbentypen.
  • Nachteile: Mehrere Sitzungen nötig, nicht für hypertrophe Narben oder Keloide geeignet.

Lasertherapie zur Narbenbehandlung

Lasertherapie ist eine der effektivsten Methoden zur Behandlung von Narben. Je nach Narbenart kommen verschiedene Lasertypen zum Einsatz:

1. Fraktionierter CO₂-Laser

Trägt die oberste Hautschicht ab und erzeugt mikroskopische Kanäle wodurch die die Kollagenneubildung gefördert wird.

  • Verbessert Verbrennungsnarben und atrophe Akne-/ OP-Narben.
  • Vorteile: Hohe Effektivität, deutliche Hautglättung nach wenigen Sitzungen.
  • Nachteile: Längere Heilungszeit (5–10 Tage Rötung und Schwellung), mögliche Hyperpigmentierung bei dunkler Haut.
2. Erbium:YAG-Laser

Entfernt die oberflächliche Hautschichten bei feinen oberflächlichen Narben und stimuliert die Kollagenproduktion.

  • Vorteile: Kürzere Heilungszeit als CO₂-Laser, weniger Risiko für Pigmentveränderungen.
  • Nachteile: Weniger effektiv bei tiefen Narben, mehrere Behandlungen nötig.
3. Nicht-abtragender fraktionierter Laser (Fraxel-Laser)

Der Fraxel-Laser fördert die Kollagenneubildung in tieferen Hautschichten, ohne die oberste Schicht zu entfernen.

  • Verbesserung von Aknenarben, OP-Narben, hypertrophe Narben.
  • Vorteile: Weniger Ausfallzeit als CO₂-Laser, schrittweise Verbesserung.
  • Nachteile: Mäßige Wirkung bei tiefen atrophen Narben, mehrere Sitzungen nötig.
4. Gefäßlaser (Pulsed Dye Laser, PDL)

Gezielt gegen rote oder stark durchblutete Narben, indem er die Blutgefäße in der Narbe verödet.

  • Vorteile: Verbessert Rötung und Dicke der Narbe, relativ schmerzarm.
  • Nachteile: Keine Wirkung auf atrophe Narben, mehrere Sitzungen nötig.

Chirurgische Narbenkorrektur

In schweren Fällen kann eine operative Narbenkorrektur erforderlich sein. Hierbei wird überschüssiges Narbengewebe entfernt oder die Haut neu vernäht.

  • Geeignet für: Tiefe OP-Narben, stark verhärtete Narben.
  • Vorteile: Dauerhafte Verbesserung.
  • Nachteile: Neue Narbe kann entstehen, längere Heilungszeit.

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Definition: Was ist eine Narbe?

Eine Narbe ist das sichtbare Ergebnis der Wundheilung, bei der Bindegewebe die verletzte Haut ersetzt. Je nach Art der Hautverletzung kann die Narbe unterschiedlich aussehen. Im Gegensatz zur normalen Haut enthält Narbengewebe weniger elastische Fasern, keine Haarfollikel und keine Talgdrüsen, wodurch es oft steifer und empfindlicher ist.

Prävention: Wie kann ich Narben vorbeugen?

  • Vermeide Sonnenexposition auf frischen Narben, um Verfärbungen zu verhindern.
  • Nutze regelmäßig Silikongele oder -pflaster zur Vorbeugung.
  • Vermeide das Kratzen oder Manipulieren von Wunden.
  • Bei Akne frühzeitig eine geeignete Therapie beginnen.

Komplikationen: Welche Komplikationen sind bei Narben möglich?

  • Keloide: Narben, die über die Wundgrenzen hinauswachsen.
  • Verwachsungen: Können bei tiefen Narben zu Bewegungseinschränkungen führen.
  • Chronischer Juckreiz: Einige Narben bleiben dauerhaft empfindlich.

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