Kurz erklärt: Wozu Brivudin? Wie erhalte ich ein Rezept?
- Einsatz: Brivudin wird zur Behandlung von Herpes Zoster (Gürtelrose) eingesetzt.
- Anwendung: In Tablettenform zur einmal täglichen Einnahme.
- Wirkung: Brivudin hemmt die Vermehrung des Varizella-Zoster-Virus und lindert Symptome.
- Rezept: Brivudin ist verschreibungspflichtig und nur mit ärztlicher Verordnung erhältlich.
Leidest Du an dieser Krankheit? Bei doctorderma kann durch unsere HautärztInnen nach ärztlichem Ermessen und entsprechender Indikation ein Rezept für Brivudin ausgestellt werden.
Wozu wird Brivudin verschrieben?
Brivudin wird zur Behandlung von Gürtelrose (Herpes Zoster) bei Erwachsenen eingesetzt. Die Therapie sollte möglichst innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten der ersten Hautveränderungen beginnen, um:
- die Virusvermehrung zu stoppen,
- den Hautausschlag und die Schmerzen zu lindern,
- das Risiko für Komplikationen wie die postherpetische Neuralgie zu senken.
Wie wirkt Brivudin?
Brivudin gehört zur Gruppe der Nukleosid-Analoga und hemmt gezielt die Vermehrung des Varizella-Zoster-Virus (VZV), das Gürtelrose verursacht. Es wird in den infizierten Zellen in eine aktive Form umgewandelt, die:
- die virale DNA-Synthese unterbricht,
- die Virusvermehrung stoppt,
- den Krankheitsverlauf verkürzt.
Wie wird Brivudin angewendet und dosiert?
Die Standarddosierung beträgt:
- 1 Tablette (125 mg) einmal täglich,
- für insgesamt 7 Tage,
- unabhängig von den Mahlzeiten mit Wasser einnehmen.
Die Therapie sollte so früh wie möglich begonnen werden, idealerweise innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten der ersten Hautveränderungen.
Hast Du Fragen zur Anwendung von Brivudin? Unsere FachärztInnen von doctorderma beraten dich gerne.
Was ist Brivudin?
Brivudin ist ein Virostatikum, das speziell gegen das Varizella-Zoster-Virus (VZV) wirkt. Es wird zur Behandlung von Gürtelrose eingesetzt, um die Virusvermehrung zu stoppen und Symptome zu lindern.
Ist Brivudin rezeptfrei erhältlich?
Nein, Brivudin ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Es darf nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Deshalb erhält man in Deutschland Brivudin-Tabletten nur mit E-Rezept oder Papier-Rezept in Online-Apotheken oder in einer Apotheke vor Ort.
Unsere HautärztInnen können nach ärztlichem Ermessen ein Rezept für Brivudin verschreiben.
Welche Nebenwirkungen kann Brivudin haben?
- Häufig: Übelkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit
- Gelegentlich: Magenschmerzen, Durchfall, Hautausschlag
- Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen, Leberfunktionsstörungen
- Sehr selten: Veränderungen im Blutbild
- Hinweis: Bei schweren Nebenwirkungen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Welche Wechselwirkungen können auftreten?
- Zytostatika (z. B. 5-Fluorouracil, Capecitabin): Brivudin verstärkt deren Wirkung und kann schwere Nebenwirkungen verursachen.
- Immunsuppressiva: Wechselwirkungen mit Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen, sind möglich.
- Andere antivirale Medikamente: Die gleichzeitige Anwendung mit anderen Virostatika ist nicht empfohlen.
Wann darf Brivudin nicht angewendet werden?
- Bei gleichzeitiger Krebsbehandlung mit Fluoropyrimidinen: Dies kann zu schweren Nebenwirkungen führen.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Sicherheit der Anwendung ist nicht ausreichend untersucht.
- Schwere Lebererkrankungen: Brivudin kann die Leber belasten.
- Immungeschwächte Patienten: Alternative Virostatika wie Aciclovir sind besser geeignet.
Was sind Alternativen zu Brivudin?
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- Aciclovir: Standardtherapie gegen Herpes Zoster und Herpes-simplex-Infektionen.
- Valaciclovir: Länger wirksame Alternative zu Aciclovir.
- Famciclovir: Ebenfalls zur Behandlung von Gürtelrose zugelassen.
- Schmerztherapie: Ergänzend zur antiviralen Therapie (z. B. NSAR, Opioide bei starker Neuralgie).
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