Atherom - Behandlung und Diagnose vom Online-Hautarzt erhalten

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Wonach suchst du?

Kurz erklärt: Atherome erkennen und behandeln

  • Definition: Atherome (Talgzysten, Grützbeutel) sind gutartige Hautzysten. Sie treten meistens an behaarten Körperstellen auf.
  • Symptome: Die Haut ist prall, elastisch und erhaben. Normalerweise entstehen keine Beschwerden, bei einer Infektion kann es zu Rötungen, Schwellung und Schmerzen kommen.
  • Ursachen: Atherome entwickeln sich durch die Verstopfung des Ausführungsganges einer Talgdrüse an der Hautoberfläche. Talgdrüsen produzieren Talg (ölige Flüssigkeit, die die Haut vor Austrocknung schützt).
  • Diagnose: Krankheitsgeschichte, körperliche Untersuchung, eventuelle Gewebeprobe (Biopsie).
  • Therapie: Bei kleinen, nicht störenden Atheromen ist keine Behandlung nötig. Bei Beschwerden können sie von HautärztInnen chirurgisch entfernt werden.
  • Prävention: Richtige Hautpflege und regelmäßige Reinigung. Eine gesunde Ernährung kann dabei helfen, die Talgproduktion zu reduzieren.
  • Komplikationen: Atherome können sich mit Bakterien infizieren. Dabei schwellen sie an und schmerzen. Sammelt sich zusätzliche Eiter an, entsteht ein Abszess.
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Symptome: Wie erkennst du ein Atherom?

Talgzysten treten als runde Beulen unter der Haut in Erscheinung. In der Regel sind sie gut verschiebbar und tun nicht weh. Werden sie jedoch größer oder entzünden sich, kann es zur Schwellung, Rötung und Schmerzen kommen. In einigen Fällen ist an der Oberfläche ein dunkler Punkt zu sehen. Die meisten Atherome haben einen Durchmesser von wenigen Millimetern. Sie können jedoch bis zur Größe eines Tennisballs anschwellen.

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Bilder von Atheromen

Diagnose: Wie diagnostizieren HautärztInnen ein Atherom?

HautärztInnen erheben zunächst eine Krankengeschichte, um den Verlauf der Atherombildung zu beurteilen. Bei der körperlichen Untersuchung wird die Haut genau betrachtet, wobei die Diagnose aufgrund der charakteristischen Erscheinung meist rasch gestellt wird. Nach einer operativen Entfernung kann zusätzlich ein Gewebeschnitt angefertigt und unter einem Mikroskop untersucht werden (histologische Untersuchung), um die Diagnose zu bestätigen.

ICD-Code: L72

Ursache: Wie entsteht ein Atherom?

Grützbeutel entstehen, wenn der Ausführungsgang einer Talgdrüse an der Hautoberfläche verstopft ist. Talgdrüsen sind verantwortlich für die Produktion von Talg, eine ölige Flüssigkeit, die Haut und die Haare vor Austrocknung schützt. Die Drüse produziert also weiterhin Talg, der nicht mehr ungehindert abfließen kann. Dieser sammelt sich in einer kleinen, von einer Kapsel umgebenden Tasche an. Diese Talgansammlung ist dann unter der Haut sichtbar. Wegen der Kapsel und der Beschaffenheit ihres Inhalts bilden sich Atherome selten selbstständig zurück.

Risikofaktoren

Jeder Mensch kann ein Atherom entwickeln, es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die die Entstehung begünstigen:

  • Pubertät
  • Männliches Geschlecht
  • Akne in der Krankengeschichte
  • Hautverletzungen
  • Rauchen
  • Stress
  • Alkohol
  • Qualitativ schlechte Kosmetika

Therapie: Wie wird ein Atherom von HautärztInnen behandelt?

Kleine, nicht störende Atherome müssen nicht behandelt werden. Wächst das Atherom jedoch weiter und beginnt zu stören oder schmerzen, kannst du es von einem Hautarzt oder einer Hautärztin entfernen lassen. Dies sollte insbesondere erfolgen, wenn sich das Atherom entzündet hat oder unklar ist, ob es bösartige Zellen enthält. Die Atheromentfernung ist meist ein kleiner Eingriff, der ambulant und unter örtlicher Betäubung erfolgt. Dabei ist es wichtig, die gesamte Talgzyste mitsamt der sie umgebenden Kapsel und dem Ausführungsgang zu entfernen. Wird sie nicht komplett entfernt, besteht ein hohes Risiko, dass sie wieder kommt. Einige Betroffene versuchen das Atherom mit Hausmitteln wie Teebaumöl und Zugsalben zu behandeln. Es ist jedoch nicht erwiesen, dass diese wirklich helfen.

Achtung: Atherome sollte man auf keinen Fall selber ausdrücken oder entfernen. Dabei können nämlich Bakterien in die Haut gelangen, was zu einer Entzündung führen kann.

Definition: Was ist ein Atherom und ist es gefährlich?

Atherome, auch Grützbeutel oder Talgzysten genannt, sind gutartige Zysten, die von einer Hautschicht umspannt werden. Zysten sind abgekapselte Hohlräume im Gewebe. Die Talgzysten sind prall, elastisch und gut unter der Haut verschiebbar. Sie sind nicht gefährlich und müssen in der Regel nicht sofort behandelt werden. Meistens befinden sie sich an behaarten Körperstellen, zum Beispiel am Kopf, im Gesicht, am Rücken oder im Intimbereich.

 

Prävention: Wie kann ich die Entstehung eines Atheroms verhindern?

Es gibt einige Maßnahmen, die die Entstehung eines Atheroms verhindern können. Dazu zählen:

  • Gute Hautpflege
  • Lockere Kleidung
  • Gesunde Ernährung
  • Hygiene (z.B. Hände waschen, bevor man sich ins Gesicht fasst)
  • Geeignete Kosmetika nutzen

Befolgst du diese Schritte, kannst du dein Risiko, ein Atherom zu entwickeln, ganz einfach reduzieren und gleichzeitig die allgemeine Gesundheit deiner Haut fördern.

Komplikationen: Wann wird ein Atherom gefährlich?

Obwohl die meisten Atherome harmlos sind, können sie in seltenen Fällen Probleme verursachen. Gelangen Bakterien hinein, kann es sich entzünden. In diesem Fall kann es gerötet sein und anschwellen. Schreitet die Entzündung weiter fort, kann es zur Eiteransammlung kommen, die ÄrztInnen als Abszess bezeichnen. Diese sind meistens schmerzhaft und müssen von einer Dermatologin oder einem Dermatologen chirurgisch eröffnet werden. Unbehandelt kann sich die Infektion  im Körper ausbreiten und im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen. Besonders nach einer Entzündung können Atherome zudem unschöne Narben hinterlassen.

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