Diffuser Haarausfall - Behandlung und Diagnose vom Online-Hautarzt erhalten

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Wonach suchst du?

Kurz erklärt: Einen diffusen Haarausfall erkennen und behandeln

  • Definition: Diffuser Haarausfall (auch Effluvium) beschreibt eine Art von Haarausfall, bei dem Haare über den gesamten Kopf hinweg ausfallen und dünner werden
  • Symptome: Gleichmäßige Ausdünnung der Haare über den gesamten Kopf, erhöhter Haarverlust beim Kämmen/Waschen, spröde und trockene Haarstruktur, die Kopfhaut kann jucken.
  • Ursachen: Stress, bestimmte Medikamente und Krankheiten, übermäßige Haarpflege, Nährstoffmängel, Rauchen und Alkoholkonsum, genetische Veranlagung, hormonelle Schwankungen bei Frauen.
  • Diagnose: Krankheitsgeschichte, körperliche Untersuchung (Zupftest, Trichogramm, Trichoscan), Blutwerte, Urinprobe, Biopsie.
  • Therapie: Behandlung der Ursache, Eigenblut-Therapie, Laser-Therapie, Stammzellen-Therapie, Meso-Therapie (Alternativmedizin), Haartransplantation.
  • Prognose: Normalerweise ist der Haarausfall vorübergehend und rückläufig, sobald die zugrundeliegende Ursache behoben wurde.
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Wie sieht ein diffuser Haarausfall aus?

Die Symptome von diffusem Haarausfall können je nach Ursache und Schweregrad variieren. Oft hat diese Art von Haarausfall jedoch typische Merkmale:

  • Gleichmäßige Ausdünnung der Haare auf dem gesamten Kopf
  • Erhöhter Haarausfall beim Kämmen oder Waschen der Haare
  • Verlust von Haarvolumen und -dichte
  • Juckende oder schmerzende Kopfhaut
  • Veränderungen der Haarstruktur, wie z.B. spröde oder trockene Haare

Wichtig: Diese Symptome können auch bei anderen Arten des Haarausfalls auftreten. Um eine geeignete Therapie zu finden, ist es wichtig, einen diffusen Haarausfall zu diagnostizieren. Wie kann doctorderma helfen? Unsere FachärztInnen können via Online-Behandlung die verschiedenen Arten von Haarausfall diagnostizieren. Starte jetzt die Behandlung, ohne Wartezeiten auf einen Termin und erhalte die Diagnose innerhalb von 24 Stunden.

Bilder von diffusem Haarausfall

Diagnose: Wie erkennen MedizinerInnen diffusen Haarausfall?

Die Diagnose von einem diffusen Haarausfall läuft in der Regel wie folgt ab:

  1. Krankheitsgeschichte: Der Arzt oder die Ärztin wird im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs Informationen über u.a. Krankheiten in der Familie, Einnahme neuer Medikamente, Vorliegen von Infektionen und Veränderung der Ernährung erfragen.
  2. Körperliche Untersuchung: Während dieser wird die Kopfhaut ausführlich betrachtet. U.a. kann auch eine spezielle Untersuchung, die sich “Zupftest” nennt, durchgeführt werden. Bei dieser zieht der Arzt oder die Ärztin sanft an einer Haarsträhne. Wenn durch den sanften Zug mehrere Haare ausfallen, kann dies auf einen Haarverlust hindeuten.
  3. Labortests: Um die zugrundeliegende Ursache herauszufinden, kann eine Blutentnahme oder Untersuchung einer Urinprobe erfolgen.
  4. Trichogramm: Bei dieser Untersuchung werden 50 bis 100 Haare entnommen und anschließend unter einem Mikroskop untersucht. Damit kann man den Zustand der Haarwurzel und das Wachstumsverhalten der Haare bestimmen.
  5. Trichoscan: Bei der Untersuchung wird eine kleine Stelle an der Kopfhaut (die sich im besten Fall “verstecken” lässt) rasiert. Daraufhin kann die Struktur der neu gewachsenen Haare beurteilt werden.
ICD-Code: L65.9

Was sind die Ursachen bei Frauen und bei Männern?

Die Haare durchlaufen einen Wachstumszyklus, der aus 3 Phasen besteht:

  1. Wachstumsphase
  2. Übergangsphase
  3. Ausfallphase

Ein diffuser Haarausfall wird durch verschiedene Auslöser verursacht, welche die Versorgung der Haarwurzel mit Nährstoffen beeinträchtigen. Damit wird die Dauer der Wachstumsphase verkürzt, wodurch die Ausfallphase vorzeitig beginnt. Da sich die Haare über die gesamte Kopfhaut verteilt in unterschiedlichen Phasen des Zyklus befinden, sind auch über den gesamten Kopf verteilt Haare in der Ausfallphase. Daher tritt diffuser Haarausfall oft am gesamten Kopf auf, kann jedoch an bestimmten Stellen stärker ausgeprägt sein.

Diffuser Haarausfall kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten, die Ursachen sind ähnlich:

  • Stress
  • Genetische Veranlagung
  • Rauchen und Alkoholkonsum
  • Nährstoffmängel (besonders Eisen, Protein, Vitamin D und B)
  • Medikamente (u.a. Chemotherapie, Antidepressiva, Blutverdünner, Blutdruckmedikamente)
  • Krankheiten (Schilddrüsenerkrankungen, Lupus, Diabetes und Autoimmunerkrankungen)
  • Übermäßige Haarpflege (aggressive Haarprodukten, übermäßiges Färben, Bleichen oder wiederholtes Hitzestyling)

Bei Frauen spielen häufig hormonelle Schwankungen eine wichtige Rolle bei diffusem Haarausfall. Dies kann während der Schwangerschaft, nach der Geburt, in den Wechseljahren oder aufgrund von hormonellen Störungen wie dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) auftreten.

Therapie: Was tun bei einem diffusen Haarausfall?

Bei der Therapie des diffusen Haarausfalls steht die Behandlung der zugrundeliegenden Ursache im Vordergrund. In den meisten Fällen bessert sich der Haarausfall dann von alleine. In manchen Situationen kann eine medikamentöse Behandlung in Betracht gezogen werden. Bei dieser kommen Wirkstoffe wie Minoxidil oder Finasterid zum Einsatz. Um den Haarwuchs zu unterstützen, kann eine Eigenblut-Therapie angewendet werden. Bei dieser wird PatientInnen Blut entnommen und speziell aufbereitet. Das konzentrierte Blutplasma wird den PatientInnen in die Kopfhaut gespritzt. Es ist reich an Wirkstoffen, die wertvoll für das Zellwachstum und die Zellregeneration sind. Die Durchblutung der Kopfhaut (und somit auch das Haarwachstum) kann ebenfalls durch eine Laser-Therapie verbessert werden. Durch die Behandlung mit einem medizinischen Laser kann der Haarzyklus beeinflusst werden. In manchen Fällen kann eine Stammzellen-Therapie zu einer Besserung der Beschwerden führen. Dabei wird Unterhautfettgewebe entnommen, welches aufbereitet und in die Kopfhaut gespritzt wird. Die enthaltenen Stoffe können dem Haarausfall entgegenwirken und die Haarfollikel stärken.

Alternativmedizin: Eine weitere mögliche Behandlungsmethode ist die Meso-Therapie. Bei dieser werden verschiedene Medikamente, Vitamine, Spurenelemente, homöopathische Mittel oder Hyaluronsäure in die Kopfhaut gespritzt, um dort die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Haartransplantation

Wenn nach der Anwendung der oben genannten Behandlungen immer noch kahle Stellen vorhanden sind oder bestimmte Bereiche stark ausgedünnt sind, kann eine Haartransplantation in Frage kommen. Eine der fortschrittlichsten Technik für Haartransplantationen ist die I-FUE-Methode (Intermittierende Follikuläre Einheitsextraktion). Hierbei werden einzelne Haarfollikel aus Bereichen mit gesundem Haarwuchs entnommen und nach nur kurzer Zeit außerhalb des Körpers an die kahlen Stellen transplantiert.

Unsere FachärztInnen von doctorderma können Haarausfall anhand des typischen Ausfallmusters online diagnostizieren. Du erhältst nicht nur eine Diagnose, sondern auch einen individuell auf dich zugeschnittenen Therapieplan. Bei Bedarf schicken wir dir ein Rezept nach Hause.

Definition: Was ist diffuser Haarausfall?

Diffuser Haarausfall (auch Effluvium) beschreibt eine Art von Haarausfall, bei dem Haare über den gesamten Kopf hinweg ausfallen und dünner werden. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Ursachen für diffusen Haarausfall sind vielfältig, unter anderem kann der Haarausfall durch psychische Faktoren (z.B. Stress) oder Nährstoffmängel (z.B. Eisenmangel) entstehen. Die gute Nachricht ist, dass diffuser Haarausfall in vielen Fällen vorübergehend ist und sich das Haar normalerweise nach Behebung der zugrundeliegenden Ursache regeneriert. Es ist jedoch wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache für den Haarausfall festzustellen und entsprechende Maßnahmen zur Behandlung oder Prävention zu ergreifen. In einigen Fällen kann eine Umstellung der Ernährung, die Vermeidung von Stress oder die Anpassung der Medikamente erforderlich sein, um das Haarwachstum wiederherzustellen.

Formen

Es gibt zwei Hauptformen von diffusem Haarausfall:

  1. Telogene Effluvium: Dabei treten die Haare vorzeitig in die Ausfallphase ein, wodurch sie nicht mehr in der Lage sind, normal zu wachsen und stattdessen schnell ausfallen. In der Regel tritt dieser Haarverlust etwa zwei bis drei Monate nach dem auslösenden Ereignis auf. Sobald die Ursache des Haarausfalls erkannt und behoben wird, dauert es normalerweise höchstens zwölf Monate, bis die Haare wieder normal nachwachsen.
  2. Anagene Effluvium: Eine akute Form des Haarausfalls, bei der die Haare bereits in der Wachstumsphase ausfallen. In diesem Fall erfolgt der Ha

Wo ist der Unterschied? Diffuser vs. androgener Haarausfall

Es kann manchmal schwierig sein, die zwei Arten von Haarausfall zu differenzieren. In manchen Fällen können sie sogar gemeinsam auftreten. Es gibt jedoch einige Punkte, die sich unterscheiden:

  • Der diffuse Haarausfall ist seltener als der androgene Haarausfall.
  • Der diffuse Haarausfall kommt häufiger bei Frauen vor, während der androgene Haarausfall eher Männer betrifft.
  • Der Haarausfall ist bei der diffusen Form über den ganzen Kopf verteilt- die Haare fallen also gleichmäßig aus, während die androgene Form vorerst bestimmte Stellen betrifft, die schrittweise fortschreiten. Bei Frauen wird der Scheitel häufig beiter, während bei Männern Geheimratsecken typisch für das androgene Haarausfallmuster sind.
  • Der androgene Haarausfall ist hauptsächlich erblich bedingt, während der diffuse Haarausfall verschiedene Ursachen haben kann.
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