Filzläuse - Behandlung und Diagnose vom Online-Hautarzt erhalten

Jetzt ärztliche Hilfe bei Hautproblemen erhalten – Fotos hochladen, kurzen Fragebogen ausfüllen. Du erhältst direkt innerhalb von 24h eine Diagnose und Therapieplan von unseren HautärztInnen. Kein Videogespräch, kein Warten und ohne Termin.

Wonach suchst du?

Kurz erklärt: So erkennst du Filzläuse und wirst sie los!

  • Definition: Filzläuse sind kleine Insekten, die behaarte Körperstellen bei Menschen besiedeln und dort einen Juckreiz verursachen. Da sie beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können zählen sie zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen.
  • Symptome: Jucken im Schambereich, aber auch anderen behaarten Körperstellen, bläuliche Bissstellen, wunde Stellen vom Kratzen. Ein Befall der Augen, kann zu einer Augenlid-Entzündung führen.
  • Ursache: Meistens werden die Läuse durch engen Körperkontakt (z.B. beim Sex) übertragen. Seltener auch durch gemeinsam benutzte Gegenstände (z.B. Handtücher ect.).
    Diagnose: Blickdiagnose (Beschwerden und körperliche Untersuchung).
  • Therapie: Läusemittel, Hygienemaßnahmen, Antiparasitenspray.
  • Prognose: Filzläuse sind in der Regel harmlos, verschwinden jedoch nicht von selbst. Lässt man die Behandlung aus, kann man sie leicht auf andere Menschen übertragen.
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Wie erkennt man, ob man Filzläuse hat?

Das häufigste Symptom ist ein Jucken im Schambereich. Es tritt bis zu einen Monat nach dem ersten Befall auf. Ebenfalls typisch sind bläuliche Läusebisse und wunde Stellen vom Kratzen. Die wunden Stellen können sich infizieren. Filzläuse können ebenfalls im Brust- oder Achselhaar, aber auch im Gesichtshaar vorkommen, beispielsweise in den Wimpern, wo sie Entzündungen der Augenlider verursachen. Filzläuse und ihre Eier, die sogenannten Nissen, sind mit bloßem Auge sichtbar.

Die häufigsten Komplikationen bei Filzläusen sind Sekundärinfektionen, denn durch das Kratzen entstehen kleine Wunden, in die Erreger eintreten können. Das Jucken wird manchmal mit anderen Hautkrankheiten wie der Krätze verwechselt. Wenn du nicht sicher bist, lass deine Beschwerden von einem Arzt abklären. Unsere FachärztInnen von doctorderma können Filzläuse ganz leicht online diagnostizieren.

Bilder von Filzläusen

Diagnose: Wie erkennen ÄrztInnen Filzläuse?

Bei Filzläusen handelt es sich um eine Blickdiagnose. Die sichtbaren Hautveränderungen und Symptome sind meistens schon ausreichend, um eine Diagnose zu stellen.

  1. Sichtbare Parasiten: Filzläuse sind sehr klein und von grauer oder rötlicher Farbe. Sie haben einen abgeflachten, ovalen Körper und sechs Beine. Ärztinnen und Ärzte können sie mit bloßem Auge (oder eine Lupe) erkennen. Des Weiteren legen Filzläuse Eier (Nissen) an den Haarwurzeln ab, auch diese kann man mit einer Lupe erkennen.
  2. Stichstellen und Hautveränderungen: Filzläuse ernähren sich von Blut, indem sie winzige Stiche auf der Haut hinterlassen. Diese Stiche können zu juckenden, entzündeten Hautstellen führen. Die Bissstellen können sich von anderen Insektenstichen durch charakteristische Anordnungen und Muster unterscheiden.
  3. Juckreiz und Irritation: Der Juckreiz, der durch Filzläuse verursacht wird, kann intensiv sein und zu Kratzverletzungen führen. Patienten könnten den Arzt aufsuchen, weil sie starken Juckreiz oder Hautirritationen verspüren.

Da es sich bei Filzläusen um eine Blickdiagnose handelt, kannst du ganz einfach mit doctorderma eine Online-Behandlung starten. Hierfür musst du lediglich 3 Fotos von deinen Hautveränderungen hochladen, einen Fragebogen ausfüllen und schon erhältst du die Diagnose innerhalb von 24 Stunden. Bei Bedarf, schicken wird dir ein Rezept für eine angemessene Behandlung nach Hause zu.

ICD-Code: B85.3

Wie bekommt man sie?

Wie andere Läuse sind auch Filzläuse kein Zeichen für unzureichende Körperpflege. In der Regel werden sie durch Körperkontakt übertragen, insbesondere Sexualkontakte. Deshalb fallen sie in die Kategorie der sexuell übertragbaren Krankheiten. Filzläuse können auch durch gemeinsame verwendete Bettwäsche oder Kleidung weitergegeben werden. Das ist allerdings seltener der Fall, da sie höchstens 24 Stunden ohne Wirt überleben können. Eine weibliche Filzlaus legt täglich bis zu drei Eier. Die Nissen kleben am Haar, bis 7 bis 10 Tage später die jungen Läuse schlüpfen. Manche Menschen reagieren übersensibel – vergleichbar mit einer allergischen Reaktion – auf das Sekret, das Filzläuse beim Biss absondern. Dies verursacht das Jucken. Bei einem wiederholten Befall tritt der Juckreiz nahezu zeitgleich wieder auf.

Wie wird man Filzläuse los?

Die Behandlung von Filzläusen erfolgt durch Auftragen eines Läusemittels auf den betroffenen Bereich. Du solltest nicht nur den Schambereich, sondern auch alle anderen behaarten Körperregionen behandeln, beispielsweise Brust und Beine. Bei einer großen Zahl von Nissen solltest du den Bereich enthaaren. Behandle auch alle Handtücher, die Bettwäsche und Kleidung, indem du sie bei mindestens 60 °C wäschst. Ist das nicht möglich, kannst du ein Antiparasitenspray verwenden. Nur so kannst du vermeiden, dass du erneut von Filzläusen befallen wirst. Antiparasitenmittel wirken nicht gegen Nissen. Überprüfe daher nach sieben bis 10 Tagen, ob neue Läuse geschlüpft sind. Wiederhole dann ggf. die Behandlung. Bei einem Befall mit Filzläusen empfehlen wir, dass du dich auf weitere Geschlechtskrankheiten (Harnröhrenentzündung, Syphilis, Hepatitis B, HIV) testen lässt. SexualpartnerInnen müssen ebenfalls behandelt werden.

Wie kann doctorderma helfen? Unsere FachärztInnen können online diagnostizieren, ob es sich bei deinen Beschwerden um Filzläuse handelt. Wenn keine Komplikationen auftreten, verschreiben sie dir eine geeignete Behandlung und veranlassen gegebenenfalls auch Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten.

Was sind Filzläuse?

Wenn es im Schambereich juckt, könnte dies ein Hinweis auf Filzläuse sein. Diese kleinen Insekten sind weniger als 2 mm groß, leben im menschlichen Schamhaar und ernähren sich vom Blut ihres Wirtes. Dies verursacht den Juckreiz im betroffenen Bereich. Filzläuse sind mit den Kopf- und Körperläusen verwandt. Sie verursachen keine ernstzunehmenden Gesundheitsprobleme und treten weniger häufig auf als Kopfläuse.

Wann zum Arzt?

Wann du ärztlichen Rat einholen solltest? Sofort! Filzläuse selbst sind keine Krankheit. Die wunden Stellen, die sie verursachen, können jedoch sehr unangenehm sein. Der Juckreiz und das damit verbundene Kratzen bedeuten eine Infektionsgefahr. Zudem sind Filzläuse sehr leicht übertragbar. Nur durch frühzeitige Behandlung kannst du verhindern, dass du sie weitergibst.

Wenn du den Verdacht hast Filzläuse zu haben, dann starte die Behandlung mit doctorderma. Unsere ÄrztInnen können Filzläuse diskret online diagnostizieren. Und das ganz ohne Wartezeiten.

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