Rosacea - Behandlung und Diagnose vom Online-Hautarzt erhalten

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Wonach suchst du?

Kurz erklärt: Diagnose, Ursachen & Behandlung von Rosacea

  • Definition: Die Rosacea ist eine chronische und häufige Hauterkrankung des Gesichts. Die feinen Äderchen auf Wangen, Nase, Stirn und Kinn sind erweitert, was zu Rötungen dieser Stellen führt. Die Rosacea wird auch als Couperose, Acne rosacea, Acne rosazea, Kupferrose, Kupferfinne oder Rotfinne bezeichnet (ICD-10-Code: L71.-).
  • Symptome: Rötungen vor allem der Gesichtsmitte durch erweiterte Äderchen. Im Verlauf können je nach Stadium und Form Knötchen und Pickel auftreten. Später kann es zu einer Wucherung von Bindegewebe und Talgdrüsen kommen.
  • Ursachen: Die genaue Ursache ist nicht geklärt. Faktoren, die das Erweitern von Äderchen triggern wie Sonne, Wärme, scharfes Essen, Suchtmittel und Stress können die Rosazea verschlimmern.
  • Diagnose: HautärztInnen untersuchen die betroffene Haut und können feststellen, um welches Stadium und welche Form der Rosacea es sich handelt.
  • Therapie: Triggernde Faktoren sollten vermieden werden. Die richtige Hautpflege und Arzneimittel zum Einnehmen sind wesentliche Bestandteile der Therapie. Unsere HautärztInnen bei doctorderma unterstützen täglich viele PatientInnen bei ihrer Rosacea Behandlung
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Habe ich Rosacea? Was sind die Symptome?

Die Rosacea und die Frühform, Couperose genannt, sind chronische, nicht ansteckende Hauterkrankungen. Betroffene leiden häufig unter anfallsartigen oder anhaltenden Gesichtsrötungen mit erweiterten Äderchen (Teleangiektasien) und Entzündungen in Form von Knötchen (Papeln) und Pickeln (Pusteln). Die Haut kann jucken, brennen oder spannen.

Das sind die typischen Symptome von Rosacea in den verschiedenen Stadien:

  • Stadium I: Es kann zu Hitzewellen mit anfallsartigen und später anhaltenden Gesichtsrötungen und erweiterten Äderchen (Couperose) vor allem in der Wangen- und Nasenregion kommen.
  • Stadium II: Zu den Rötungen können einzelne oder in Gruppen auftretende Knötchen (Papeln), Pickel (Pusteln) und Hautschwellungen auftreten.
  • Stadium III: Es entstehen entzündliche, großflächige Wucherungen von Bindegewebe und Talgdrüsen. Die knotige Verdickung der Nase (Rhinophym) tritt fast nur bei Männern auf.

Bilder von Rosacea

Rosazea im Frühstadium I (Couperose)
Rosazea im Stadium I (Couperose) © doctorderma
Rosazea im Stadium III
Rosazea im Stadium III © M. Sand, D. Sand, C. Thrandorf, V. Paech, P. Altmeyer, F. G. Bechara (CC BY 2.0)

Diagnose: Was macht der Hautarzt?

Die Rosacea und auch die Couperose sind sogenannte Blickdiagnosen. Die Diagnose können HautärztInnen in der Regel anhand des typischen Hautbefundes und der Krankengeschichte stellen.

In unserer digitalen Hautarztpraxis doctorderma diagnostizieren und behandeln unsere HautärztInnen täglich viele PatientInnen mit Rosacea – ganz ohne Termin und Videogespräch.

So funktioniert doctorderma

Die Entnahme einer Hautprobe (Biopsie) und mikroskopische Untersuchung ist nur in seltenen Fällen notwendig, wenn beispielsweise die bisherigen Therapien nicht anschlagen. Dies dient dazu, die Rosacea von Differentialdiagnosen wie z. B. der Schmetterlingsflechte abzugrenzen. Eine Blutentnahme ist zur Diagnose der Rosacea nicht notwendig. Sind die Augen von der Rosacea betroffen, solltest Du AugenärztInnen aufsuchen.

ICD-Code: L71.-

Wie wird Rosacea verursacht?

Bei der Rosacea oder auch Couperose vergrößern sich die Äderchen in der Haut. Durch weitere Reize entstehen in der Haut Entzündungen. So kommt es an der Gesichtshaut zu feinen rötlichen Gefäßen (Äderchen), Pickeln oder Pusteln. Die genaue Ursache hinter der Rosacea beziehungsweise der Couperose ist bis heute nicht vollständig bekannt. Durch wissenschaftliche Arbeiten wurde herausgefunden, dass sowohl die Demodex-Milbe auf der menschlichen Haut als auch eine fehlgeleitete Entzündungsreaktion des eigenen Immunsystems für die Rosazea ursächlich sind.

Therapie: Wie wird Rosacea vom Hautarzt behandelt?

Die Behandlung der Couperose und der Rosacea über Monate ist häufig notwendig, da es sich um eine chronische Erkrankung handelt. Zudem sind regelmäßige Kontrollen und Beratung durch den Hautarzt oder die Hautärztin zu empfehlen. Die Therapie sollte je nach Hautbefund und Stadium der Rosacea angepasst werden.

Medikamentöse Therapie

Unterstützend zu den allgemeinen Therapiemaßnahmen haben sich einige Medikamente in der Behandlung der Rosacea bewährt. Sie kann sowohl innerlich als auch äußerlich behandelt werden:

Wirkstoffe zur äußeren Anwendung

Die Lokaltherapie der Rosacea ist abhängig vom Stadium der Erkrankung. Lasse dich daher für die Wahl der richtigen Rosacea Lokaltherapie durch den Hautarzt beraten. Es kommen Cremes, Gele und Lotionen zur Anwendung.

Folgende Substanzen können für die äußere Behandlung eingesetzt werden:

  • Brimonidin: hilft über seine gefäßverengende Wirkung gegen die Rötungen
  • Ivermectin: verringert die Anzahl an Demodex Milben und wirkt antientzündlich
  • Metronidazol: der Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig geklärt, vermutlich entzündungshemmende Wirkung

Wirkstoffe zur inneren Therapie

Wenn eine Therapie mit Cremes von außen nicht ausreichend wirksam ist, kann eine zusätzliche Behandlung der Rosacea in Tablettenform empfohlen sein. Hierzu sollte dich ein Hautarzt beraten.

Antibiotika (Tetracycline): Insbesondere die Rosazeaformen mit Knötchen und Pickeln sprechen hervorragend auf eine Antibiotikatherapie zum Schlucken an. Es haben sich vor allem Tetrazykline bewährt. Dies sind Doxycyclin und Minocyclin. Diese Antibiotika werden in niedriger Dosierung und spezieller Zubereitung eingenommen. Durch die niedrige Dosierung haben die Antibiotika keinen Einfluss auf das Bakterienwachstum. Sie wirken ausschließlich antientzündlich und sind in der Regel gut verträglich.

Vitamin-A-Präparaten (Retinoiden): Bei schweren Formen der Rosazea, die nicht ausreichend auf die Antibiotika-Therapie ansprechen, ist eine Therapie mit Vitamin-A-Präparaten notwendig.

Hier kommt besonders Isotretinoin (Aknenormin) zum Einsatz. Die Einnahme dieses Medikaments kann beispielsweise bei einer nicht zu stark verdickten Knollen-Nase helfen, die Wucherungen zu verkleinern.

Wichtig: Frauen müssen bei der Einnahme von Isotretinoin zwingend und konsequent eine Schwangerschaft verhüten, da sie schwerwiegende Schäden beim ungeborenen Kind verursachen kann.

Wenn der Verdacht auf einen Befall der Haut durch die sogenannte Demodex Milbe besteht, kann eine Therapie mit Permethrin erfolgen.

Bitte nicht: Eine Therapie mit Kortison Tabletten sollte nicht erfolgen, da sich zwar ein kurzfristiger Therapieerfolg zeigt, dieser aber nicht von Dauer ist. Die Erkrankung kann danach deutlich verschlechtert sein.

Lasertherapie: Eine Therapie mit Laser und Blitzlampen funktioniert gut und hilft Hautrötungen und Gefäßerweiterungen zu reduzieren. Als Nebenwirkungen können hier Narben oder dunkle und hellere Hautflecken auftreten. Die Behandlung kann kurzzeitig schmerzhaft sein. Der Nutzen einer sogenannten Photodynamischen Therapie konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden.

Chirurgische Therapie: Bei Haut- und Talgdrüsenwucherungen (Rhinophym) eignen sich chirurgische Therapien wie eine Kältebehandlung mit flüssigem Stickstoff oder eine Abtragung per Laser, Elektrokauter oder Skalpell. Die verschiedenen Verfahren können auch miteinander kombiniert werden. Die kosmetischen Ergebnisse sind gut.

Du siehst, zur Behandlung der Rosazea gibt es sehr viele verschiedene Ansätze. Bei doctorderma erhältst Du schnelle Hilfe durch eine Diagnose und einen Therapieplan von erfahrenen HautärztInnen.  Jetzt Behandlung starten

Was ist Rosacea?

Die Rosazea ist eine häufig vorkommende Hauterkrankung im Gesicht. Die Rosacea verläuft chronisch und schubartig. Hauptsächlich sind Nase und Wange betroffen. Die Rosazea kann aber auch an der Stirn, Augenlidern und Kinn auftreten. Sie betrifft Frauen und Männer und tritt ohne erkennbaren Grund auf.

Je nach Stadium der Rosacea zeigen sich verschiedene Symptome. Rötungen und erweiterte Äderchen im Gesicht werden auch Couperose genannt. Später können Rötungen, Knötchen oder Pickel an der Gesichtshaut entstehen. Im stärksten Stadium können auch wuchernde Hautveränderungen auftreten. Dies passiert meist nur an der Nase und wird als Knollennase (auch Rhinophym oder Alkoholiker-Nase) bezeichnet. In seltenen Fällen kann so eine Wucherung auch an Kinn oder Stirn auftreten.

Durch Reize verursacht die Erkrankung in der Haut eine Gefäßerweiterung, die zur Hautrötung, Hautentzündung und Bildung von Knötchen und Pickeln führt. Wenn die Entzündung nicht gestoppt wird, kann sie bis zum letzten Stadium mit wuchernden Hautveränderungen voranschreiten.

Wie kann man Rosacea verhindern?

Es gibt keine Möglichkeit, das Auftreten einer Rosacea oder der Couperose zu verhindern. Die Haut reagiert bei der Rosacea auf äußere und innerliche Reize.

Daher solltest Du versuchen, Risikofaktoren wie Alkohol, Nikotin, Koffein, scharf gewürzte Speisen, UV-Strahlung oder Stress zu reduzieren, um Schübe der Rosaeca zu verhindern. Um den negativen Effekt der Sonneneinstrahlung zu verringern, sollte die tägliche Pflege einen Lichtschutzfaktor (z. B. Lichtschutzfaktor 50) enthalten. Der Alkohol-, Kaffee- oder Teekonsum sowie Rauchen sollen vermieden werden. Der Verzehr von scharf gewürzten Speisen kann die Haut von Rosazea-PatientInnen verschlechtern.

Welche Arten von Rosacea gibt es?

Die klassische Rosazea wird in 3 verschiedene Krankheitsstadien eingeteilt. Im ersten Stadium kommen anfallsartige Gesichtsrötungen und erweiterte Äderchen (Teleangiektasien) an den Wangen und der Nase vor. Dies wird auch als Couperose bezeichnet. Später können sich durch Entzündungsreaktionen Knötchen (Papeln), Pickel (Pusteln) und Hautschwellungen bilden. Im letzten Stadium kann es zu Wucherungen vom Bindegewebe und von Talgdrüsen kommen.

Es gibt noch weitere Sonderformen der Rosazea:

Rosazea fulminans

Die fulminante Rosazea (Pyoderma faciale) ist geprägt durch sehr starke Entzündungen an der Gesichtshaut mit starker Pickel- und Pustelbildung. Sie ähnelt einem schweren Akne-Schub, es fehlen aber die Akne-spezifischen Mitesser.

Typisch für die Rosazea fulminans ist der akute Verlauf mit einer Verschlechterung der Haut innerhalb von wenigen Tagen. Die Ursache für die Rosazea fulminans ist bis heute nicht vollständig verstanden.

Die Therapie erfolgt wie bei der klassischen Rosazea. Wegen der starken Entzündungsreaktion an der Haut werden aber schneller Medikamente wie Isotretinoin oder ein Tetracyclin-Antibiotikum vom Hautarzt verschrieben. In Ausnahmefällen wird auch über kurze Zeit ein Glukokortikoid (Kortison) als Tablette eingesetzt. Diese Therapie muss immer in Absprache mit HautärztInnen erfolgen.

Granulomatöse Rosazea

Bei der granulomatösen Rosazea (auch lupoide Rosazea) treten verstreut bräunlich-rötliche Verdickungen der Haut an den Wangen, Augenlidern, Nase und um die Mundwinkel auf. Andere Bereiche des Gesichts sind Rosazea-typisch gerötet. Diese Form der Rosacea gilt als schwer zu behandeln.

Okuläre Rosazea

Eine okuläre Rosazea betrifft die Augen und kann isoliert nur an den Augen ohne Hautbeteiligung auftreten oder zusätzlich bei der klassischen Rosacea der Haut auftreten. Sie ist auch bekannt als Opthalmorosazea.

Die okuläre Rosazea tritt bei ca. 20% aller Rosazea-PatientInnen mit Hautbeteiligung auf. In rund 20% der Fälle ist die Augenbeteiligung ein Vorbote auf eine spätere Rosazea an der Haut. Die genaue Ursache für die Entstehung ist nicht bekannt.

Eine Augenbeteiligung bei Rosacea äußert sich durch:

  • Augentrockenheit
  • Augenbrennen
  • Fremdkörpergefühl im Auge
  • Rötung des Lidrandes und der Bindehaut (Bindehaut-Entzündung = Konjunktivitis)
  • Entzündungen des Lidrandes (Lidrand-Entzündung = Blepharitis)
  • Zunahme des Tränenflusses
  • Lidschwellungen

Sollte der Verdacht auf eine Augenbeteiligung bestehen, ist unbedingt eine Untersuchung bei AugenärztInnen zu machen.

Achtung: Wenn die Rosacea nicht behandelt wird, kann dies zu Hornhautveränderungen und -entzündungen (Keratitis) führen. Im schlimmsten Fall können bleibende Schäden entstehen und eine Erblindung drohen! Die Behandlung der okulären Rosazea erfolgt durch Augen- und HautärztInnen zusammen. Die Therapie besteht aus Lidreinigung, Tränenersatzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten als Tropfen und Antibiotika (Tetracycline) als Tabletten.

Was kann ich selbst gegen Rosacea tun? Gibt es Triggerfaktoren?

Wenn du von einer Rosacea betroffen bist, ist es hilfreich zu wissen, dass die Rosacea durch Triggerfaktoren verstärkt werden kann.

Hier sind 6 Triggerfaktoren der Rosacea, die Du als betroffene Person bestmöglichst meiden solltest:

  1. auf Sonnenschutz achten: Trage ganzjährig UV-Schutz auf, da die Rosacea durch Sonneneinstrahlung schlechter werden kann
  2. Stress vermeiden: schweißtreibender Sport und Stress können zu Rosacea Schüben führen. Versuche gegen Stress Entspannungsverfahren wie zum Beispiel Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training.
  3. Alkohol, Nikotin, Koffein Konsum, heiße Getränke reduzieren: die gefäßerweiternde Wirkung führt zu vermehrten Rötungen durch die Rosacea im Gesicht
  4. scharfe Gewürze und Speisen vermeiden: benutze lieber milde Alternativen z. B. Bärlauch statt Knoblauch oder jungen Gouda statt Parmesan
  5. auf die Kosmetika Wahl achten: Versuche Kosmetika mit Inhaltsstoffen wie Alkohol, Menthol, Kampfer oder stark irritierenden Seifen zu meiden. Produkte mit Glycerin oder Silikonöl werden meist gut vertragen.
  6. bestimmte Medikamente meiden: Calciumantagonisten beispielsweise führen zu einer Erweiterung der kleinen Äderchen der Gesichtshaut und können so Rosacea Schübe triggern.

Wer ist betroffen?

Von einer Rosazea kann jeder Mensch betroffen sein und 80% der PatientInnen sind älter als 30 Jahre. Besonders betroffen sind hellhäutige PatientInnen mit Sommersprossen und rötlichem Haar, der sogenannte keltische Typ. Das Rhinophym tritt fast nur bei Männern auf.

Wie lange dauert Rosacea?

Eine Rosacea ist eine chronische Hauterkrankung und für einen schubartigen Verlauf bekannt. Die Schübe der Rosacea können durch Medikamente gelindert werden. Wie lange ein Rosacea Schub dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann nicht genau vorausgesagt werden. Die Erkrankung kann über mehrere Jahre oder lebenslang bestehen. Es gibt heute noch keine Therapie, durch die die Rosacea mit einer einmaligen Behandlung geheilt werden kann. In vielen Fällen ist eine äußere oder innere Rosacea Behandlung über mehrere Monate oder Jahre notwendig. Wenn die Behandlungen zu früh beendet oder Triggerfaktoren nicht reduziert werden, dann kann die Rosazea wieder auftreten.

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