Chlamydia trachomatis - Diskrete Behandlung und Diagnose vom Online-Hautarzt erhalten

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Kurz erklärt: Chlamydieninfektion der Geschlechtsteile – Symptome, Diagnose und Behandlung

  • Definition: Bei Chlamydia trachomatis handelt es sich um eine Bakteriengattung, die eine Chlamydien-Infektion der Harn- und Geschlechtsorgane verursacht. Sie zählt zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Symptome: In 80% der Fälle treten keine Beschwerden auf. Typische Beschwerden bei Mann und Frau sind jedoch ein untypischer Ausfluss, Brennen und Juckreiz im Intimbereich, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, vermehrter Harndrang.
  • Ursachen: Chlamydien werden über ungeschützten Vaginal-, Anal- und Oralverkehr übertragen. Schwangere können die Erreger auf das Neugeborene übertragen.
  • Diagnose: Krankheitsgeschichte, körperliche Untersuchung, Nachweis der Erreger mittels Abstrich, Urinprobe oder Bluttest.
  • Therapie: Antibiotika über 1-20 Tage, Mitbehandlung von SexualpartnerInnen.
  • Prognose: Mit einer rechtzeitigen Behandlung ist die Prognose gut. Oft bleibt eine Infektion jedoch unentdeckt, sodass es zu Komplikationen (z.B. Unfruchtbarkeit) kommt.
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Symptome: Was für Beschwerden verursacht Chlamydia trachomatis?

Die Erreger befallen die Harn- und Geschlechtsorgane. Je nach Geschlecht und Schweregrad kommt es nach 1-3 Wochen (Inkubationszeit) zu unterschiedlichen Beschwerden. In 80% der Fälle treten jedoch gar keine Symptome auf und die Infektion bleibt unentdeckt!

Frauen

Die Symptome einer Chlamydieninfektion bei Frauen können unterschiedlich sein und variieren von leichten Beschwerden bis hin zu schweren Komplikationen. Einige der häufigsten Symptome sind:

  • Ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide, der wässrig bis eitrig sein kann
  • Juckreiz oder Brennen in oder in der Nähe der Vagina
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Bauchschmerzen
  • Zwischenblutungen (auch beim Geschlechtsverkehr)
  • Verstärkter Harndrang

Männer

Eine Chlamydien Infektion bei Männern kann verschiedene Beschwerden verursachen. Die häufigsten Symptome beim Mann sind:

  • Eitriger Ausfluss aus der Harnröhre
  • Brennen oder Jucken beim Wasserlassen
  • Rötung der Eichel

Kommen dir die Symptome bekannt vor? Dann solltest du schnell einen medizinischen Rat einholen, bevor sich die Infektion weiter ausbreiten kann. Die FachärztInnen von doctorderma können mittels diskreter Online-Behandlung diagnostizieren, ob es sich um eine Infektion mit Chlamydia trachomatis handeln kann.

Bilder von einer Chlamydia trachomatis Infektion

Wie erkennen ÄrztInnen eine Infektion mit Chlamydia trachomatis?

Bei Verdacht auf eine sexuell übertragbare Krankheit sollte man so schnell wie möglich einen Gynäkologen oder Urologen aufsuchen. Nach einem PatientInnengespräch wird im Rahmen des Arztbesuches eine körperliche Untersuchung durchgeführt, bei der die Geschlechtsorgane sorgfältig begutachtet werden. Die Erreger kann man mit Hilfe eines Abstrichs, eines Urintests oder Bluttests nachweisen. Da eine Chlamydien Infektion bei Schwangeren schwerwiegende Folgen haben kann, wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung ebenfalls auf die Erreger getestet.

ICD-Code: A56.2

Ursachen: Wie bekommt man es?

Der Erreger Chlamydia trachomatis wird durch ungeschützten Vaginal-, Anal- und Oralverkehr übertragen. Die Ansteckung erfolgt durch den direkten Kontakt der Schleimhäute oder mit infizierten Körperflüssigkeiten (z.B. Sperma). Weitere Übertragungswege können der Kontakt mit infizierten Händen oder Sexspielzeug sein. Bei der Geburt können Chlamydien auf das Neugeborene übertragen werden.

Good to know: Über’s Küssen kann man sich nicht mit Chlamydien anstecken.

Therapie: Wie behandelt man Chlamydia trachomatis?

Eine Chlamydien Infektion der Geschlechtsteile erfordert immer eine Behandlung, damit langfristige Komplikationen vermieden werden können! Um die Bakterien abzutöten, werden Antibiotika in Form von Tabletten verschrieben. Folgende Wirkstoffe kommen zum Einsatz:

  • Doxycyclin
  • Ofloxacin
  • Azithromycin
  • Erythromycin
  • Amoxicillin

Die Behandlungsdauer variiert stark und ist abhängig vom Schweregrad der Infektion. Bei unkomplizierten Verläufen kann der Arzt oder die Ärztin eine Einmaldosis verschreiben. Bei schweren Verläufen kann jedoch auch eine Therapie über 20 Tage nötig sein. Nach 6-8 Wochen ist eine erneute Untersuchung notwendig. Bei dieser wird getestet, ob alle Bakterien abgetötet sind.

Wichtig: In jedem Fall ist es notwendig, dass alle SexualpartnerInnen der letzten 3-6 Monate auf eine Infektion getestet und eventuell mitbehandelt werden! Während der gesamten Therapiedauer und eine Woche danach sollte man auf Geschlechtsverkehr verzichten.

Was ist Chlamydia trachomatis?

Bei Chlamydia trachomatis handelt es sich um eine Bakteriengattung, die eine urogenitale Chlamydien Infektion verursacht. Hierbei handelt es sich um eine Infektion der Harn- und Geschlechtsorgane. Die Infektion ist die häufigste sexuell übertragene bakterielle Krankheit in Deutschland und der westlichen Welt. Bei Frauen verursacht sie in erster Linie eine Entzündung des Gebärmutterhalses, während bei Männern eine Entzündung der Harnröhre auftritt. Oft verläuft die Infektion bei Frauen und Männern ohne Symptome, was dazu führen kann, dass sie unerkannt bleibt und chronisch wird. Langzeitfolgen können chronische Unterbauchschmerzen oder ein unerfüllter Kinderwunsch sein.

Wie kann ich mich und andere schützen?

Um dich und andere vor einer Infektion zu schützen, solltest du dir folgende Maßnahmen zu Herzen nehmen:

  • Safer Sex: Die Verwendung von Kondomen und Oralschutztüchern können das Risiko einer Ansteckung mit Chlamydien und anderen sexuell übertragbaren Infektionen verringern.
  • Regelmäßige Untersuchungen: Regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt oder Urologen können dazu beitragen, eine Infektion frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wenn du sexuell aktiv bist und wechselnde GeschlechtspartnerInnen hast, sollte eine Testung alle 3-6 Monate erfolgen!
  • Verzicht auf Sex während der Behandlung: Während der Behandlung sollte auf sexuelle Aktivitäten verzichtet werden, um eine Übertragung auf den Partner oder die Partnerin zu vermeiden.
  • Untersuchung und Behandlung der SexpartnerInnen: Wenn bei einer Person eine Chlamydien Infektion diagnostiziert wird, sollten alle SexualpartnerInnen untersucht und gegebenenfalls behandelt werden, um eine erneute Infektion zu verhindern.

Good to know: Gesetzlich versicherte Frauen können sich jährlich kostenlos bis 25 Jahre auf Chlamydien testen lassen.

Was sind Komplikationen?

Wenn eine Chlamydien Infektion unentdeckt bleibt, kann sie entlang des Genitaltrakts “aufsteigen”. Bei Frauen und Männern führt dies zu unterschiedlichen Krankheitsbildern:

  • Männer: Vom Penis aus können Entzündungen der Prostata, Samenleiter und Nebenhoden entstehen. Dies kann im schlimmsten Fall zur Unfruchtbarkeit führen.
  • Frauen: Vom Gebärmutterhals aus können die Bakterien die Gebärmutterschleimhaut, Eileiter und Eierstöcke infizieren und eine Entzündung verursachen. Manchmal breitet sich eine Entzündung im ganzen Becken oder im Bauchraum um die Leber herum aus (“Pelvic inflammatory disease”). Dadurch kann es zu Blutungen und Verwachsungen an Gebärmutter und Eierstöcken kommen. Das führt dazu, dass eine Frau keine Kinder mehr bekommen kann oder eine Eileiterschwangerschaft, eine Fehl- oder Frühgeburt auftritt.

Bei beiden Geschlechtern kann eine Chlamydien Infektion zu einer Entzündung der Gelenke (Arthritis) führen. Dies ist jedoch nur selten der Fall.

Um Komplikationen zu vermeiden, ist es wichtig, eine Chlamydien Infektion rechtzeitig zu erkennen. Bei ersten Anzeichen solltest du daher medizinischen Rat einholen. Mit der digitalen Hautarztpraxis von doctorderma können unsere DermatologInnen erste Anzeichen auf eine Infektion diskret online diagnostizieren.

Besteht eine Ansteckungsgefahr?

Ja, Chlamydia trachomatis ist ansteckend und kann bei allen sexuellen Praktiken übertragen werden, bei denen es zu direktem Kontakt mit infektiösen Schleimhäuten oder Körperflüssigkeiten kommt. Da eine Infektion häufig keine Beschwerden verursacht, bleibt sie unerkannt, sodass infizierte Personen den Erreger unwissend weitergeben. Kondome und Oral Schutztücher reduzieren zwar das Risiko, sich anzustecken, bieten jedoch keinen 100% Schutz vor einer Infektion. Man sollte sich daher regelmäßig auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen.

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