Geschlechtskrankheiten - Behandlung und Diagnose vom Online-Hautarzt erhalten

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Wonach suchst du?

Kurz erklärt: Eine Geschlechtskrankheit frühzeitig erkennen und behandeln lassen

  • Definition: Bei einer Geschlechtskrankheit handelt es sich um eine Infektion, die hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr übertragen wird.
  • Symptome: Variieren je nach Krankheitserreger, oft treten keine Beschwerden auf! Einige Symptome sind: Veränderter Ausfluss, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Genital- oder Bauchbereich, Geschwüre, Blasen, Warzen, Juckreiz, Hautausschlag, geschwollene Lymphknoten.
  • Ursachen: Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze, die hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr übertragen werden.
  • Diagnose: Krankheitsgeschichte, körperliche Untersuchung, Labortests, serologische Tests (Bestimmung von Antikörpern), bildgebende Verfahren (z.B. Ultraschall).
  • Therapie: Hängt vom jeweiligen Krankheitsbild und Erreger ab. Zum Einsatz kommen Antibiotika, antivirale Medikamente, Antipilzmittel (Antimykotika) und Antiparasitika.
  • Prognose: Geschlechtskrankheiten gehen nicht von alleine weg. Da sie oft asymptomatisch verlaufen, können sie unentdeckt bleiben und dann Komplikationen (z.B. Unfruchtbarkeit, weitere Geschlechtskrankheiten) verursachen.
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Symptome: Was für Beschwerden treten bei Geschlechtskrankheiten auf?

Die Symptome von Geschlechtskrankheiten können je nach der jeweiligen Infektion variieren. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Geschlechtskrankheiten offensichtliche Beschwerden verursachen. In 80% der Fälle verlaufen sie asymptomatisch. Das heißt: Eine Person hat keine Anzeichen oder Beschwerden einer Infektion, kann diese jedoch trotzdem auf andere übertragen. Zu den häufigsten Beschwerden der sexuell übertragbaren Erkrankungen zählen:

  • Ausfluss: Abnormaler Ausfluss aus der Vagina oder der Harnröhre kann ein Symptom für Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Gonorrhö oder Trichomoniasis sein.
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen: Dieses Symptom kann auf Infektionen wie Chlamydien oder Gonorrhö hinweisen.
  • Schmerzen im Genital- oder Bauchbereich: Geschlechtskrankheiten können besonders bei Frauen zu einer Blasen- oder Eileiterentzündung führen, was Bauchschmerzen verursachen kann.
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr: Da der Genitalbereich bei Geschlechtskrankheiten gereizt ist, kann dies zu Schmerzen beim Sex fühlen.
  • Geschwüre, Blasen oder Warzen im Genitalbereich: Diese können auf Infektionen wie Genitalherpes, Syphilis oder Genitalwarzen hinweisen.
  • Juckreiz oder Rötung im Genitalbereich: Dieses Symptom kann besonders bei einer vaginalen Candidose auftreten.
  • Hautausschlag: Bestimmte Geschlechtskrankheiten wie Syphilis können Hautausschläge verursachen.
  • Geschwollene Lymphknoten: Geschwollene Lymphknoten in der Leistengegend können auf eine Infektion hinweisen, wie zum Beispiel bei Syphilis oder HIV/AIDS.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome unspezifisch sind und auch andere Ursachen dahinter stecken können. Eine genaue Diagnose kann nur durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal gestellt werden. Wenn du Bedenken hast, dass du eine Geschlechtskrankheit haben könntest, scheue dich nicht davor, die Behandlung mit doctorderma zu starten. Unsere FachärztInnen können eine Geschlechtskrankheit online und diskret diagnostizieren.

Bilder von Geschlechtskrankheiten

Diagnose: Wie erkennen ÄrztInnen eine Geschlechtskrankheit?

Die genaue Diagnose hängt von der Art der vermuteten Infektion ab. Allgemein können jedoch folgende diagnostische Verfahren Anwendung finden:

  1. Krankheitsgeschichte: Der Arzt wird zuerst eine ausführliche Krankheitsgeschichte durchführen, bei der er Fragen zu deiner sexuellen Aktivität, dem Auftreten von Symptomen und eventuellen Risikofaktoren stellt. Auch wenn es manchmal unangenehm sein kann, ist es wichtig, diese Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten.
  2. Körperliche Untersuchung: Der Arzt wird eine körperliche Untersuchung durchführen, um Anzeichen einer Infektion (z.B. Hautveränderungen) zu erkennen. Dabei kann auch der Genital- und Analbereich untersucht werden.
  3. Labortests: Je nach Art der Geschlechtskrankheit können verschiedene Labortests durchgeführt werden. Dazu gehören Bluttests, Urinproben, Abstriche von betroffenen Bereichen oder Gewebeproben.
  4. Serologische Tests: Serologische Tests werden verwendet, um Antikörper im Blut nachzuweisen. Antikörper sind Bestandteile unseres Immunsystems, deren Funktion der Schutz vor fremden Erregern ist. Diese Tests werden oft für Infektionen wie Syphilis oder HIV durchgeführt.
  5. Bildgebende Verfahren: In einigen Fällen können bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Röntgenaufnahmen eingesetzt werden.

Hast du den Verdacht, eine Geschlechtskrankheit zu haben oder schlichtweg Bedenken? Dann starte die Behandlung mit doctorderma, denn eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, um Komplikationen zu vermeiden und die Ausbreitung von Infektionen auf andere Personen zu verhindern. Unsere FachärztInnen können mittels Online-Diagnose Geschlechtskrankheiten diskret diagnostizieren.

ICD-Code: A64

Was sind die Ursachen?

Geschlechtskrankheiten werden in der Regel durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten verursacht:

  • Bakterien: Einige Geschlechtskrankheiten werden durch verschiedene Bakterien verursacht, wie z.B. Chlamydien (Chlamydia trachomatis), Gonorrhö (Neisseria gonorrhoeae), Syphilis (Treponema pallidum) und bakterielle Vaginose (Gardnerella vaginalis). Diese Bakterien können sich nach dem Geschlechtsverkehr im Genitaltrakt ansiedeln und Infektionen verursachen.
  • Viren: Viren sind eine häufige Ursache für Geschlechtskrankheiten. Beispiele hierfür sind das humane Papillomavirus (HPV), das Genitalwarzen und bestimmte Krebsarten verursachen kann, das Herpes-simplex-Virus (HSV), das Genitalherpes verursacht, und das humane Immundefizienz Virus (HIV), das zu AIDS führen kann.
  • Parasiten: Einige Geschlechtskrankheiten werden durch parasitäre Infektionen verursacht, wie z.B. Trichomoniasis (Trichomonas vaginalis).
  • Pilze: Bestimmte Hefepilzarten (Candida albicans) können eine Pilzinfektion der Geschlechtsteile verursachen.

Übertragen werden die Erreger vor allem beim ungeschützten Geschlechtsverkehr:

  • Übertragung von Körperflüssigkeiten: Geschlechtskrankheiten werden hauptsächlich durch den direkten Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten übertragen, wie z.B. Sperma und Vaginalsekret. Unverhüteter vaginaler, analer oder oraler Geschlechtsverkehr kann zur Übertragung von Infektionen führen. Die Erreger können ebenfalls durch Bluttransfusionen und die gemeinsame Nutzung von Spritzen über die Blutbahn in den Körper gelangen. Auch können Infektionen während einer Schwangerschaft, während der Geburt oder beim Stillen über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden.
  • Kontakt zu infiziertem Gewebe: Bei einigen Geschlechtskrankheiten (z.B. Genitalwarzen, Genitalherpes und Syphilis) bilden sich Warzen, Blasen oder Geschwüre. Kommt man mit dem betroffenen Gewebe in Kontakt, kann es zu einer Infektion kommen.

Therapie: Wie behandelt man Geschlechtskrankheiten?

Die Behandlung von Geschlechtskrankheiten hängt vom Erreger, der Art der Infektion und deren Schweregrad ab. In den meisten Fällen kommen Medikamente wie Antibiotika, Antiparasitika, Antimykotika (Antipilzmittel) und antivirale Medikamente zum Einsatz. Für die jeweiligen gängigen Krankheitsbilder, werden häufig folgende Wirkstoffe verschrieben:

  • Chlamydien: Chlamydien-Infektionen werden in der Regel mit Antibiotika wie Doxycyclin behandelt.
  • Gonorrhö: Gonorrhö wird ebenfalls mit Antibiotika behandelt, meistens wird der Wirkstoff Ceftriaxon verschrieben.
  • Syphilis: Die Behandlung von Syphilis erfolgt in der Regel mit Penicillin.
  • Bakterielle Vaginose: Bei der Infektion wird das Antibiotikum Metronidazol verschrieben.
  • Genitalherpes: Antivirale Medikamente wie Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir können verwendet werden, um die Symptome zu lindern und die Dauer der Ausbrüche zu verkürzen.
  • Genitalwarzen: Es gibt keine spezifische antivirale Behandlung für die humanen Papillomviren. Oft werden Cremes mit den Wirkstoffen Podophyllotoxin und Imiquimod verschrieben. Des Weiteren können Genitalwarzen chirurgisch entfernt werden.
  • HIV/AIDS: Die Behandlung von HIV/AIDS umfasst eine antiretrovirale Therapie (ART), bei der eine Kombination von Medikamenten eingenommen wird. Damit wird das Virus kontrolliert und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt.
  • Vaginale Candidose: Da diese Infektion durch Hefepilze verursacht wird, kommen Antipilzmittel (Antimykotika) wie Clotrimazol oder Nystatin in Form von Cremes und Vaginalzäpfchen zum Einsatz.
  • Trichomoniasis: Um die Parasiten (Trichomonas vaginalis) zu bekämpfen wird Metronidazol verschrieben.

Wichtig: SexualpartnerInnen müssen in den meisten Fällen mitbehandelt werden!

Was sind Geschlechtskrankheiten?

Bei Geschlechtskrankheiten (auch als sexuell übertragbare Infektionen (STIs) bezeichnet) handelt es sich um Infektionen, die hauptsächlich durch sexuellen Kontakt (einschließlich vaginalen, analen oder oralen) übertragen werden. Sie können durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten verursacht werden. Es gibt verschiedene Arten von Geschlechtskrankheiten, von denen einige häufiger vorkommen als andere. Man unterscheidet hauptsächlich virale und bakterielle Infektionen:

Zu den viralen Infektionen zählichen:

  • Genitalwarzen (Feigwarzen)
  • Genitalherpes (Herpes genitalis)
  • HIV (Human immunodeficiency virus)

Zu den bakteriellen Infektionen zählen:

Weitere Infektionen, die durch Pilze oder Parasiten verursacht werden sind:

  • Vaginale Candidose
  • Trichomoniasis

Wie kann ich mich schützen?

Um dich und andere vor einer Geschlechtskrankheit zu schützen, haben wir folgenden Ratschläge:

  1. Safer-Sex: Richtig verwendet, bieten Kondome, Femidome und Oralschutztücher einen effektiven Schutz.
  2. Screenings: Da Geschlechtskrankheiten häufig asymptomatisch verlaufen, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen oder Urologen ratsam.
  3. Impfung: Die HPV-Impfung bietet einen effektiven Schutz vor Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs.
  4. Offene Kommunikation: Falls bei dir eine Geschlechtskrankheit diagnostiziert wurde, ist es zwingend notwendig, deine SexualpartnerInnen der vergangenen Monate zu kontaktieren. Damit schützt du andere vor ernstzunehmenden Komplikationen.

Was sind Komplikationen?

Geschlechtskrankheiten können unbehandelt oder nicht rechtzeitig erkannt zu einer Reihe von Komplikationen führen. Zu einigen möglichen Komplikationen zählen:

  • Unfruchtbarkeit
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Chronische Schmerzen
  • Immunschwäche
  • Ausbreitung der Infektion auf andere Organe
  • Fehl- und Frühgeburten

Was ist ein “abnormaler” Ausfluss?

Immer wieder hört man, dass ein Symptom von Geschlechtskrankheiten ein veränderter Ausfluss aus der Vagina oder der Harnröhre sein kann. Aber was ist eigentlich “nicht normal”? Hier folgt eine Übersicht, wie der Ausfluss bei verschiedenen Infektion aussehen kann:

Frauen

Frauen haben im Rahmen ihres Zyklus häufig einen Ausfluss aus der Vagina. Das muss nicht immer besorgniserregend sein. Verändert sich der Ausfluss jedoch folgendermaßen, solltest du an eine Geschlechtskrankheit denken:

  • Bakterielle Vaginose: Der Ausfluss ist dünnflüssig, grau oder weiß und kann einen unangenehmen fischigen Geruch haben.
  • Trichomoniasis: Der Ausfluss ist grün-gelblich und wird von einem unangenehmen Geruch begleitet.
  • Vaginale Candidose: Der Ausfluss ist typischerweise weißlich, dick und körnig und geruchlos. Oft wird die Konsistenz des Ausflusses mit dem von Frischkäse verglichen.
  • Chlamydien oder Gonorrhö: Der Ausfluss kann eitrig-gelb sein und unangenehm riechen.

Männer

Auch Männer können unter Ausfluss leiden. Dies ist jedoch seltener der Fall. Bei ihnen läuft er aus der Harnröhre heraus.

  • Gonorrhö: Der Ausfluss ist eitrig, gelblich oder grünlich.
  • Trichomoniasis: Der Ausfluss ist schaumig, gelblich oder grünlich.
  • Chlamydien: Der Ausfluss kann dünnflüssig oder klebrig sein.
  • Pilzinfektion: Der Ausfluss kann dick und weißlich sein.

Wer gehört zur Risikogruppe?

Es gibt bestimmte Faktoren, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung höher ist:

  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr: Personen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr praktizieren, haben ein höheres Risiko, Geschlechtskrankheiten zu entwickeln. Die Verwendung von Kondomen und anderen Barrieremethoden beim Sex kann das Risiko einer Infektion erheblich reduzieren.
  • Mehrere SexpartnerInnen: Wenn man mit mehreren Personen sexuell aktiv ist, hat man ein höheres Risiko, sich mit einer Geschlechtskrankheit zu infizieren.
  • Jugendliche und junge Erwachsene: Junge Menschen haben oft ein höheres Risiko, Geschlechtskrankheiten zu entwickeln, da sie möglicherweise weniger Erfahrung mit sicherem Sex haben oder nicht regelmäßig auf Infektionen getestet werden.
  • Männer, die Sex mit Männern haben (MSM): MSM haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Geschlechtskrankheiten wie HIV/AIDS, Syphilis und Gonorrhö.
  • Drogenkonsum: Wenn man Drogen über die Vene verwendet, ist das Risiko einer Infektion erheblich erhöht, besonders wenn man Spritzen teilt oder erneut verwendet.

Wichtig: Auch wenn du keiner dieser Risikogruppen angehörst, kannst du dich mit einer Geschlechtskrankheit anstecken!

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