Kurz erklärt: Wozu Cetirizin? Wie erhalte ich ein Rezept?
- Einsatz: Cetirizin ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Antihistaminika, welches zur Linderung von allergischen Beschwerden eingesetzt wird.
- Anwendung: Es ist in Tablettenform oder als Sirup verfügbar und wird je nach Dosierung ein bis zweimal täglich eingenommen.
- Wirkung: Als Antihistaminikum blockiert Cetirizin die Wirkung von Histamin, einem Stoff im Körper, der allergische Symptome hervorruft. Zudem hemmt es Entzündungen.
- Rezept: Cetirizin ist in Apotheken rezeptfrei erhältlich.
Wozu wird Cetirizin verschrieben?
Cetirizin wird für Kinder ≥ 2 Jahre (als Saft) und Kinder ≥ 6 Jahre und Erwachsenen (als Tabletten) hauptsächlich für allergische Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen) eingesetzt:
- Neurodermitis
- Histaminintoleranz
- Arzneimittelexanthem
- Insektenstich
- Angioödem
- Juckende Haut
- Nesselsucht (Urtikaria)
- Juckende Augen
- Laufende Nase
- Niesen und Husten
Leidest Du unter den oben genannten Beschwerden? doctorderma kann helfen! Innerhalb von 24 Stunden erhältst Du nicht nur eine Diagnose, sondern nach ärztlichem Ermessen und entsprechender Indikation auch ein Rezept.
Wie wirkt Cetirizin?
Als Antihistaminikum der zweiten Generation verhindert Cetirizin, dass Histamin an seine Rezeptoren bindet und seine Wirkung entfalten kann. Histamin spielt eine große Rolle bei allergischen und entzündlichen Prozessen im Körper.
Wie wird Cetirizin angewendet und dosiert?
Cetirizin ist erhältlich als:
- Tabletten
- Lutschtabletten
- Saft
Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Die übliche Dosis für Erwachsene und Kinder über 6 Jahre ist 10 mg ein- bis zweimal täglich. Für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren wird die Dosis entsprechend angepasst. Cetirizin-Saft wird vor allem bei Kindern verschrieben.
Die genaue Dosierung sollte immer nach Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin erfolgen. Die digitale Hautarztpraxis von doctorderma verschickt im Rahmen einer Behandlung bei Bedarf und entsprechender Indikation Rezepte nach Hause oder in Deine Wunschapotheke.
Was ist Cetirizin?
Bei Cetirizin handelt es sich um ein Antiallergikum, also ein Mediament, welches bei allergischen Beschwerden hilft. Genauer gesagt zählt der Wirkstoff zu der Gruppe der sogenannten Antihistaminika der 2. Generation. Diese blocken die Wirkung von Histamin, einem Botenstoff, welcher an der Enstehung von allergischen Reaktionen beteiligt ist.
Ist Cetirizin rezeptpflichtig?
Cetirizin ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich.
Gibt es Nebenwirkungen?
Ja, bei der Einnahme von Cetirizin kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Zu diesen gehören:
- Schwindel bis hin zur Ohnmacht
- Kopfschmerzen
- Sensibilitätsstörungen
- Müdigkeit
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- Durchfall
- Juckende Haut
Beeinträchtigt Cetirizin die Wirkung von anderen Substanzen?
Bei der oralen Einnahme von Cetirizin ist in manchen Situationen Vorsicht geboten:
- Alkohol: Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol ist Vorsicht geboten.
- Harnverhalt: Hierbei handelt es sich um die Unfähigkeit, die Blase ganz oder teilweise zu leeren. Wenn man hierzu neigt, kann Cetirizin das Risiko eines Harnverhaltes erhöhen.
- Epilepsie: Falls man unter einer Epilepsie oder Krämpfen leidet, sollte man die Einnahme von Cetirizin vorab ärztlich abklären.
- Allergietests: Cetirizin hat eine hemmende Wirkung auf Allergietests der Haut. Vor einem Allergietest sollte man das Medikament für 3 Tage pausieren.
- Juckreiz und Nesselsucht: Nach Beendigung der Behandlung können die Beschwerden erneut auftreten.
- Kinder: < 6 Jahren wird die Einnahme von Cetirizin-Tabletten nicht empfohlen, da eine Dosis-Anpassung schwierig ist. In diesem Fall eignet sich die Saft-Form besser, die ab einem Alter von 2 Jahren verabreicht werden kann.
Wann darf man Cetirizin nicht einnehmen?
In diesen Fällen ist die Einnahme von Cetirizin nicht erlaubt:
- Überempfindlichkeit gegen Cetirizin oder Hydroxyzin
- Schwere Nierenerkrankungen
Wichtig: Eine Einnahme im Falle einer Schwangerschaft wird nicht empfohlen, da der Wirkstoff negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben kann.
Gibt es Alternativen?
Solltest Du beispielsweise eine Unverträglichkeit gegenüber Cetirizin haben, können andere Antihistaminika als Alternative dienen:
- Loratadin
- Desloratadin
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